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Gifhorn Stadt Neue Ampelanlagen für die Tangente
Gifhorn Gifhorn Stadt Neue Ampelanlagen für die Tangente
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00:20 29.04.2019
Stau-Garant Tangente: Die Verwaltung arbeitet an Lösungen, den Verkehrsfluss zu verbessern. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
Gifhorn

„Wir nehmen die Anregungen und Wünsche von Bürgern und Politikern ernst“, verwies Walter darauf, dass die Kreisverwaltung in Sachen K 114 im Gespräch mit der Stadt Gifhorn, der Samtgemeinde Isenbüttel und der Stadt Wolfsburg sei. Insbesondere sollen Arbeitsgruppen in den drei Schwerpunktbereichen Motorisierter Indvidualverkehr, Radschnellweg und ÖPNV gebildet werden. „Viele Maßnahmen brauchen jedoch Planungsvorlauf – die Ampelerneuerungen sind ein erster Schritt, um die Verkehrssituation auf der Kreisstraße 114 zu entzerren“, so Walter.

1,5 Millionen Euro in den Etat eingestellt

1,5 Millionen Euro hatte die Kreistagsmehrheit aus CDU, SPD und ULG/FDP Ende 2018 für die Verbesserung des Radwegenetzes und des Verkehrsflusses in den Haushalt 2019 eingestellt..

Neben dem Austausch der Ampelanlage an der Moorstraßen-Kreuzung (80.000 Euro) und der Erneuerung der Ampel an der Tankumsee-Kreuzung (30.000 Euro) beinhaltet die Verwaltungsvorlage auch 100.000 Euro Planungskosten für größere Baumaßnahmen auf der K 114. Der Bau eines „Turbokreisels“ und die Herstellung einer dritten Fahrspur werden als Beispiele angeführt.

Tempo 70 nicht durchgängig notwendig

Polizei-Experte Winfried Enderle bezog in Sachen Geschwindigkeitsredzierung auf der K 114 Position: Durchgängig Tempo 70 – von der Dragenkreuzung bis nach Wolfsburg – sei nicht erforderlich. „Auf freier Strecke gibt es keine entsprechende Unfalllage, die diese Anordnung hergeben würde.“ Unfallhäufungspunkt sei eine Kurve in der Gemarkung Calberlah. Hier hält Enderle Tempo 70 für nötig.

Gute Nachrichten für Radler: Der Radweg an der K 46 zwischen Hillerse und Dalldorf wird in einem ersten Abschnitt noch in diesem Jahr saniert. Das zweite Teilstück soll – wie geplant – 2020 erneuert werden. „Die dadurch frei gewordenen Mittel werden zur Planung des Radweges an der K 104 zwischen Schwülper und Walle verwandt. Der Radweg soll dann 2020/21 gebaut werden“, geht Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter auf den Beschluss des Ausschusses ein.

Fahrbahndecken sanieren

Saniert werden soll die Fahrbahndecke der K 64 von der L 321 bis zur Ortschaft Ohnhorst. Der ursprüngliche Ansatz von 595.000 Euro wurde vom Ausschuss um 50.000 Euro erhöht. Weitere Projekte, die noch in diesem Jahr angegangen werden: Die Fahrbahnerneuerungen an der K 17 (Ortsdurchfahrt Lüben-Stöcken) für 985.000 Euro, die Fahrbahnerneuerung an der K 32 Rühen-Parsau für 2,5 Millionen Euro und die Fahrbahnerneuerung an der K 1 in der Ortsdurchfahrt Räderloh für 450.000 Euro. Für 2020 geplant: die Fahrbahnerneuerung an der K 85 Kaiserwinkel für 1,25 Millionen Euro und die Fahrbahn- und Gossensanierung an der K 8/Ortsdurchfahrt Repke für 507.000 Euro. 300.000 Euro stehen für die Sanierung der K 7 zwischen Wagenhoff und Wesendorf bereit.

Von Uwe Stadtlich

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