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Gifhorn Stadt Neubokel: So geht’s mit dem Multifunktionsfeld weiter
Gifhorn Gifhorn Stadt Neubokel: So geht’s mit dem Multifunktionsfeld weiter
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20:00 14.11.2019
Multifunktionsfeld statt Tennisplätze: Die Umsetzung der Planung in Neubokel kann bald beginnen. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Neubokel

Seit Jahren wünscht sich der Ortsrat Neubokel, dass das Dorfgemeinschaftshaus mal grundlegend aufgemöbelt wird. Ideen gibt’s reichlich. Die würde Karsten Moritz von der städtischen Bauverwaltung auch sehr gerne umsetzen. Doch weil die Stadt noch immer so viel bauen muss für Kitaplätze, stehen gerade viele Bauprojekte Schlange – darunter auch das Dorfgemeinschaftshaus Neubokel. Mit dieser Erklärung stieß Moritz im Ortsrat auch auf Verständnis.

Verständnis für zeitliche Verzögerung

Auch Jan-Henrik Steffenhagen, der während der Sitzung in alten Vorlagen entdeckte, dass mal eine frühere Umsetzung vorgesehen war, zügelte seine Ungeduld. Reiner Kyszkiewicz will ebenfalls lieber heute als morgen die Verbesserungen, mahnte aber auch zur Geduld. Im Prinzip waren sich alle einig, dass unter den neuen Voraussetzungen die Verzögerung unabwendbar sei. Nach der derzeitigen Renovierung des Küchenbereichs steht als nächstes 2022 ein neuer Tresen an, die Sanierung der Toiletten und ein neues Raumkonzept sind 2023 an der Reihe. Ortsbürgermeister Stefan Hölter fand das zusammenfassend „eine maßvolle Lösung“, die Projekte auf zwei Jahre zu verteilen. Wenigstens mit dem WLan geht’s fixer. Das soll nun in den nächsten Tag am und im DGH verfügbar sei.

Lage des Multifunktionsfeldes geklärt

Einen großen Schritt voran geht es mit dem geplanten Multifunktionsfeld, das dort entstehen soll, wo aktuell noch Tennisplätze sind. Moritz skizzierte die Möglichkeiten, erklärte, dass die Spielfläche aus Granulat sein soll, um das Feld herum Rasen. Wichtig ist dem Ortsrat, dass verschiedene Sportarten darauf ausgeübt werden können.

Soll das Spielfeld direkt am DGH entstehen oder aber im hinteren Teil? Für beide Optionen gab es Fürsprecher. Schließlich einigten sich die Politiker einstimmig darauf, dass das Spielfeld im hinteren Teil – also nicht direkt am DGH – entstehen soll. Möglicherweise wird der Heimatverein an der zweiten Freifläche Ideen umsetzen und auch die Pflege des Areals übernehmen. Im Sommer 2020 soll das Projekt fertig sein.

Wo sind die Bolzplatz-Tore?

Sportanlagen spielten auch bei der Etatberatung eine große Rolle. So tauchte die Frage auf, ob man nicht Tore für den alten Bolzplatz anschaffen solle. Wo sind eigentlich die Tore hin, die dort einmal standen? Genau wusste es niemand. Torsten Genz erinnerte sich vage: „Die sind einmal für eine Veranstaltung abgeholt worden und nicht wieder gebracht worden.“ Das müsse Jahre her sein. Der Ortsrat stellte keinen Antrag auf Neuanschaffung, schließlich gibt es ja bald das Multifunktionsfeld.

Mehr Geld für Sportplatz-Pflege

Sorgen macht auch der Sportplatz. Der sei in einem sehr schlechten Zustand, kritisierte Jan Rücker. Viele Vereine aus dem Stadtgebiet nutzten den Platz. Dass der Pflegeaufwand im Haushalt von 14 700 auf 10 900 Euro reduziert werden soll, monierte er – der komplette Ortsrat mit ihm. Kämmerer Rainer Trotzek notierte gleich, dass der Ortsrat die Beibehaltung der Pflegekosten wünscht.

Größter Posten im Etat ist die Kita. Dem Ertrag von 115 000 Euro steht ein Aufwand von 313 500 gegenüber. Der größte Batzen sind Personalkosten, auch kleinere Anschaffungen sind geplant.

K 34 bleibt ein Dauerthema

Zum Schluss war Galgenhumor gefragt: Maike Klesen von der Verwaltung las die Beantwortung einer Anfrage des Ortsrats vor. Die Neubokler fordern die Sanierung der Ortsdurchfahrt. In der Prioritätenliste des Landkreises sei die K 34 nicht weit oben. Vor 2024 sei die Sanierung nicht möglich. Und die Straßenmeisterei habe bei ihrer Begutachtung keine Schäden entdeckt – was der Ortsrat mit Sarkasmus quittierte.

Von Andrea Posselt

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