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Gifhorn Stadt Nach Amokfahrt geht’s nun in den Knast
Gifhorn Gifhorn Stadt Nach Amokfahrt geht’s nun in den Knast
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00:18 21.05.2019
Amokfahrt mitten in Gifhorn: Der Fahrer muss für acht Monate ins Gefängnis. Quelle: Uwe Stadtlich (Archiv)
Gifhorn

„Er hat sich in der Verhandlung geständig gezeigt“, sagt Angelika Braut, Chefin des Gifhorner Amtsgerichts. Der Richter habe ihn wegen Fahrens ohne Führerschein und vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung zu der achtmonatigen Freiheitsstraße verurteilt. Zudem gebe es für die Wiedererteilung eines Führerscheines eine Sperrfrist von zwei Jahren. Der Mann habe es akzeptiert. Das Urteil sei rechtskräftig.

Viele Passanten, die die Amokfahrt des 29-Jährigen miterlebt haben, werden das Ereignis nicht vergessen: Mit quietschenden Reifen und aufheulendem Motor war der Audi-Fahrer – er hatte 2,52 Promille – von der Herzog-Franz-Straße kommend über den Steinweg in Richtung Bodemannstraße gerast.

Volltrunkener Fahrer war vorher schon aufgefallen

Die Polizei befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Streifenwagen dicht hinter dem Audi, denn der volltrunkene Fahrer war zuvor durch eine Schlangenlinien-Fahrt auf dem Dannenbütteler Weg und der Lindenstraße Augenzeugen aufgefallen.

Als der silberne Audi durch die Fußgängerzone raste und dabei auch eine Baustellen-Absperrung in Höhe Ceka demolierte, drückten sich verängstigte Passanten an die Hauswände und Schaufensterscheiben der Geschäfte.

Darum blieb der Audi stecken

Die Alkohol-Amokfahrt endete nur Minuten später in der Bodemannstraße: Der Audi-Fahrer hatte nämlich in der Bodemannstraße versucht, seinen Wagen in einen Innenhof zu fahren – um sich vor der Polizei zu verstecken. Weil die Einfahrt zu schmal war, blieb an der Hauswand hängen und verkeilte sich. Nur wenig später sprangen zwei Beamte eines Streifenwagens aus ihrem Fahrzeug, zogen den 29-Jährigen aus dem Audi, drückten ihn auf den Boden und legten ihm Handschellen an. Die Verhaftung spielte sich gegenüber der Bäckerei Cadera ab.

Bei der Festnahme – der 29-Jährige schrie lautstark und beleidigte die Beamten – wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl besteht. Eine zehntägige Reststrafe war noch nicht verbüßt.

Von Uwe Stadtlich

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