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Gifhorn Stadt Mit Dampfmaschine ging’s los: Tolle Ausstellung im Glockenpalast
Gifhorn Gifhorn Stadt Mit Dampfmaschine ging’s los: Tolle Ausstellung im Glockenpalast
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19:02 30.08.2018
Von der Dampfmaschine zum Verbrennermotor: 40 Exponate zeigen Joachim Schurig und Horst Wrobel (r.) im Glockenpalast. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Der gelernte Maschinenbauer kam durch den Gifhorner Tüftler Wolfgang Rothe auf den Geschmack. Die beiden gebürtigen Sachsen – sie brachten gemeinsam die historische Uhr der Stein-Schule wieder zum Ticken – wurden schnell zu guten Freunden.

Seit 20 Jahren Nähmaschinen

Seit mehr als 20 Jahren sammelt Schurig historische Nähmaschinen – und befasste sich mit dem Antrieb dieser Haushaltsgeräte. Daraus resultierend schuf der gelernte Maschinenbauer Modelle von Dampfmaschinen, Heißluftmotoren und auch Verbrennermotoren – im Maßstab 1:1 bis 1:10. „Alle voll funktionsfähig“, ist Joachim Schurig stolz auf die Arbeiten.

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Die Chemie hat sofort gepasst

Vor drei Wochen lernte der 69-Jährige dann Mühlenmuseums-Chef Horst Wrobel kennen. „Die Chemie hat sofort gepasst – schon als Kind wollte ich eine eigene Dampfmaschine haben“, schmunzelt der 83-jährige Unternehmer.

Podeste selbst gebaut

Für Wrobel war sofort klar: Die Modelle von Joachim Schurig gehören nicht in einen dunklen Keller- oder Abstellraum. Die Idee einer Dauerausstellung im Glockenpalast war geboren – und wurde in kurzer Zeit in die Tat umgesetzt. Die Podeste für die Exponate baute Wrobel mit seinen Mitarbeitern selbst.

„Ich bin froh, dass mir im Glockenpalast die Möglichkeit gegeben wird, meine Modelle zu zeigen“, ist der ehemalige VW-Mitarbeiter glücklich.

Die Ausstellung ist während der Café-Öffnungszeiten (samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr) kostenfrei zu besichtigen. Gruppenanmeldungen und Führungen – Schurig steht gerne mit Rat und Tat bei Seite – sind unter Tel. 05371-55466 im Mühlenmuseum möglich.

Von Uwe Stadtlich

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