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Gifhorn Stadt Ministerin rechnet mit Glyphosat-Ausstieg
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14:00 09.11.2018
Prominente Rednerin beim Landvolktag: Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast sprach am Freitag vor 260 Zuhörern in der Gifhorner Stadthalle. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Vorsitzender Joachim Zeidler verwies auf die Bedeutung, die die Landwirtschaft für die Region hat. Die landwirtschaftliche Nutzfläche im Landkreis und in der Stadt Wolfsburg betrage 90.000 Hektar. „Wir waren und sind weiterhin bereit, diese Wirtschaftskraft zu erhalten und auszubauen“, so Zeidler. Im letzten Jahr zu nass, in diesem Jahr zu trocken: Zeidler ging auf die großflächigen und erheblichen Mindererträge und Ertragsausfälle ein – und Hilfsprogramme, die nur bedingt gegriffen hätten.

Kritik an Tierschutzorganisationen

„Woran wir verzweifeln, ist das Politikrisiko“, sprach Zeidler die Ministerin direkt an. Kastenstand, Kastration, Kennzeichnung und Haltungsbedingungen nannte der Vorsitzende als Stichworte. „Zusätzlich dürfen so genannte Tierschutzorganisationen legal in unsere Ställe einbrechen – das geht nun wirklich zu weit“, fand Zeidler kritische Worte.

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Ministerin rechnet mit Glyphosat-Ausstieg

„Das Thema Glyphosat ist verbrannt und gesellschaftlich durch – wir müssen mit dem Ausstieg rechnen“, setzte sich die Ministerin – sie blickte auf ihre bisherige Amtszeit zurück – auch mit der Unkrautbekämpfung auseinander. Bereits jetzt gehe es darum Alternativen zu finden.

Ihr Appell: „Ich will, dass die Landwirtschaft wieder in die Mitte der Gesellschaft kommt – das geht nicht ohne höhere Akzeptanz.“

Ehrungen beim Landvolktag

Mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes wurden gleich zu Beginn des Landvolktages Hartwig Müller (Zahrenholz), Rudolf Bosse (Vordorf) und Herbert Buhr (Emmen) ausgezeichnet.

Von Uwe Stadtlich

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