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Gifhorn Stadt Methan-Gefahr am Hohen Feld in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Methan-Gefahr am Hohen Feld in Gifhorn
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00:18 09.02.2019
Unruhe vor Baubeginn: Im Areal Hohes Feld wurden erhöhte Methangas-Werte gemessen. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Aufgrund vorgefundener Schadstoffe im Bereich der ehemaligen Bodenentnahmestelle – sie befand sich zwischen Kirchweg und dem Stillen Weg nahe des evangelischen Friedhofs – werde die Nutzung des Grundwassers im Plangebiet ausgeschlossen, informierte Stadtplanerin Meike Klesen am Dienstag den Planungsausschuss.

Grundwasserbrunnen werden verboten sein

Die Anlage von Hausbrunnen im gesamten Neubaugebiet sei somit untersagt. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn Auswaschungen aus dem Deponiekörper ins Grundwasser – es befindet sich in acht Metern Tiefe – sind bei Untersuchungen nicht festgestellt worden“, so Klesen.

Trotzdem würden im Baugebiet Hohes Feld sechs stationäre Messstellen in Dreiecksform angelegt, um die weitere Entwicklung zu kontrollieren und entsprechend reagieren zu können.

Kohlenwasserstoffe und Methan treten aus

In der Begründung zum Bebauungsplan Hohes Feld wird die Verwaltung konkret: In einer Probe sei eine deutlich erhöhte Konzentration von Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen gemessen worden, die jedoch im Maßnahmenschwellenwert nach der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser liege.

„Es wurde jedoch Methan in erhöhten Konzentrationen gemessen, die im Bereich der unteren Explosionsgrenze liegen“, so die Stadt. In Bezug auf mögliche Tiefbauarbeiten im Bereich der Altablagerungen sei auf die mögliche Bildung eines explosionsfähigen Luftgemisches hinzuweisen.

Bei Bauarbeiten gilt Rauchverbot

Bagger- und Planierraupen-Fahrer, die in der Frühstücks- oder Mittagspause zum Glimmstängel greifen, soll es bei den Erschließungsarbeiten im Baugebiet Hohes Feld darum nicht geben. „Wir werden mit den Firmen darüber sprechen“, will Klesen jegliches Risiko ausschließen. Sofern nicht in den Untergrund eingegriffen werde, sei eine Gefährdung durch den Methan-Austritt jedoch als gering zu betrachten, weil „die untere Explosionsgrenze durch die Vermischung mit der atmosphärischen Luft deutlich unterschritten wird“.

Von Uwe Stadtlich

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