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Gifhorn Stadt So viele Unfälle gab es im Kreis Gifhorn bislang in 2018
Gifhorn Gifhorn Stadt So viele Unfälle gab es im Kreis Gifhorn bislang in 2018
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00:18 06.10.2018
Zu viele schwere Unfälle: 2018 scheint an das „schlechte Jahr“ 2017 anzuknüpfen. Quelle: Sebastian Preuss Archiv
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Gifhorn

Auf den Straßen im Kreis Gifhorn fährt es sich wieder gefährlicher. Das machen die Unfallzahlen der drei zurückliegenden Quartale im Jahr 2018 deutlich.

Zehn Tote seit Jahresbeginn

Winfried Enderle schwant nichts Gutes, wenn er auf die bislang vorliegenden Zahlen dieses Jahres schaut. Sie ähneln sehr den Werten aus dem „schlechten Jahr“ 2017. Wie damals ereigneten sich in den ersten neun Monaten zehn Unfälle, bei denen es Tote gab. Der Drei-Jahres-Schnitt liegt bei neun Unfällen. Auch die Zahl der Getöteten lag wie im Vorjahr bei zehn Opfern (Drei-Jahres-Schnitt: neun).

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Anzahl der Schwerverletzten gestiegen

Die Anzahl der Unfälle mit schwer Verletzten lag bis 30. September bei 88, im Vergleichszeitraum 2017 waren es 84 – ein Plus von fast fünf Prozent. Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 106 auf 109, der Drei-Jahres-Schnitt liegt aber bei 89. Damit liegt das Jahr bislang 22,5 Prozent über diesem Durchschnittswert.

Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften

Die Unfallzahlen sind zu hoch“, sagt Enderle. 90 Prozent der tödlichen Unfälle und 70 Prozent der Kollisionen, bei denen es schwer Verletzte gab, ereigneten sich laut Enderle außerhalb geschlossener Ortschaften. Deshalb werde die Polizei dort die Verkehrsüberwachung verstärken.

22 Kollisionen mit Bäumen

Unter anderem an den Unfallhäufungsstellen oder -linien, wo es Straßenbäume gibt. Denn es gab diesmal auch wieder einen Baumunfall, bei dem ein Fahrer ums Leben kam. 2017 endete keine solche Kollision tödlich. Insgesamt prallten bis Ende September dieses Jahres 22 Autos gegen Bäume.

Weniger Wildunfälle

Einen Hoffnungsschimmer macht Enderle bei Wildunfällen aus. Deren Zahl lag mit 909 um fast neun Prozent unter dem Vorjahreswert (990). Allerdings könnten einige jetzt noch nicht erfasste „Nachzügler“ in die Statistik einfließen.

Von Dirk Reitmeister

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