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Gifhorn Stadt Mehr als 200 Autobahngegner protestieren
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23:00 27.01.2013
Protest gegen die A39: Gestern Vormittag rief die Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land, hier Norbert Schulze, ans Sportheim Tappenbeck. Quelle: Chris Niebuhr
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Die Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land zeigte dort am Sonntagvormittag weiter Flagge gegen die Autobahn. Kai Schneider, zugleich Ratsmitglied in Tappenbeck, ist einer der Aktivposten der Protestbewegung. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern sprach er sich auch gestern wieder für den Bau von Ortsumgehungen für vom Verkehr gebeutelte Dörfer aus. Das sei die sinnvolle Alternative zur Autobahn. Die A39 würde zudem nur gut die Hälfte des Verkehrs aus Orten wie Tappenbeck oder Jembke schaffen.

Bei den Bürgern kocht die Wut hoch, seitdem der Verlust der Sportanlagen und der Bau einer Mega-Rastanlage drohen (AZ berichtete). „Der Rastplatz hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, sagt Reinhard Kubsch. Ihn ärgert besonders die schlechte Information durch die Gemeinde: „Das ist eine Frechheit. Da hört man dann, man soll sich die Informationen doch holen!“ Aufgabe sei es übrigens, die Interessen der Bürger zu vertreten. Stattdessen werde die Zukunft des Ortes verspielt. Auch Andreas Grapatin reicht es: „Wir wollen die Autobahn überhaupt nicht!“

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Die Bürgerinitiative informierte über den Verlauf der A39, auch das Planfeststellungsverfahren war Thema. Voraussichtlich ab März ist der Beginn zu erwarten. „Es ist wichtig, zu wissen, wie man als Bürger Einfluss nehmen kann. Es ist noch nicht zu spät, sich zu wehren“, betont Kai Schneider. Auch die Gemeinde müsse sich noch äußern, wie sie weiter zur Autobahn steht. Zudem wäre eine Bürgerbefragung wie in Jembke angebracht.

cn

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