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Gifhorn Stadt „Lilliput“ startet zur letzten Fahrt
Gifhorn Gifhorn Stadt „Lilliput“ startet zur letzten Fahrt
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10:00 05.10.2009
Fieberhafte Fehlersuche: Mit vereinten Kräften machten zahlreiche Helfer den Torfbagger wieder flott. Quelle: Ron Niebuhr
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NDR-Außenreporter Sven Tietzer interviewte Moordorf-Kultfigur Heiner Wulfes und Detlev Junge, Vorsitzender des Fördervereins Großes Moor.
Zumindest für die NDR-Zuschauer so aus, als sei Tietzer im Knast gelandet, mit Country-Sänger Heiner Wulfes als Zellengenosse. Tatsächlich saßen beide im Laderaum eines Lieferwagens, den Wulfes in eine Gefängniszelle umgebaut hat – stilecht mit Gitterstäben vorm Fenster und schwarz-weiß gestreiftem Bettzeug. Wulfes gab Songs zum besten, Tietzer begrüßte die Zuschauer.

Dann ging's auch schon nach draußen zum eigentlichen Star des Abends: dem Torfbagger, Baujahr 1955, vom Förderverein Großes Moor liebevoll „Lilliput“ getauft. Den Bagger hatten Helfer und Freunde des Vereins, darunter ehemalige Torfwerker und Aktive der Neudorf-Platendorfer Feuerwehr, nach fieberhafter Fehlersuche pünktlich zur Live-Übertragung wieder zum Laufen gebracht.

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Junge verriet der AZ: „Das Problem ist die Kette. Bei Kurvenfahrten und beim Drehen löst sie sich immer wieder.“ Für die kurze Live-Vorführung im NDR-Magazin reichte es, dass Lilliput ein paar Meter geradeaus fuhr. „Die große Bewährungsprobe steht uns noch bevor“, erzählte Junge.

Gemeint war die Verlegung des Baggers aus dem Moor auf das Vereinsgelände am Nordende von Neudorf-Platendorf am Sonntag.

rn