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Gifhorn Stadt Leitstelle: Immer mehr Arbeit
Gifhorn Gifhorn Stadt Leitstelle: Immer mehr Arbeit
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20:00 09.03.2016
Immer mehr zu tun: Die Zahl der Alarmierungen in der Leitstelle hat zugenommen. Quelle: Cagla Canidar
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Die Einsatzleitstelle des Landkreises im Gifhorner Heidland bekommt von Jahr zu Jahr mehr zu tun. 2014 stieg die Anzahl der Alarmierungen und Lenkungen zum ersten Mal über die 50.000er Marke.

2010 lag die Gesamtzahl noch bei 42.308, im Jahr 2013 bei 48.148, nun bei 51.741. Das geht aus dem aktuellen Verwaltungsbericht des Landkreises hervor.

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Die Zahl der Feuerwehreinsätze allerdings sank von 1471 in 2010 auf 1272 im Jahr 2014, im Jahr davor waren es 1490 - der höchste Wert seit 2010. Die Zahl der Notfallrettungen kletterte stetig von 12.665 (2010) auf 13.901 (2013) und nun 15.030.

Die Zahl der Meldungen aus Brandmeldeanlagen hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Gab es 2010 noch 25.898 Meldungen, waren es 2013 schon 51.847 und nun 52.325 - ein Zeichen dafür, dass immer mehr Anlagen im Kreis installiert werden. Zumeist sind es Meldungen zu Wartungen und Netzwerkstatus, Alarme machen nur einen Bruchteil aus.

Mehr Brandmeldeanlagen bedeuten aber auch andere Folgen: „Häufig sind Fehlalarme dabei, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können“, sagt Feuerwehrsprecher Tobias Nadjib. Falle eine Anlage besonders auf, spreche die Wehr mit dem Betreiber, um Probleme abzustellen. Fest steht laut Nadjib: „Wir nehmen jeden Alarm immer als Ernstfall an. Das erklärt, dass das für die Feuerwehrleute anstrengend ist.“ Die seien ehrenamtlich tätig und verlassen oft ihren Arbeitsplatz. „Es ist wichtig, die Motivation hoch zu halten.“

rtm

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