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Gifhorn Stadt Landkreis gibt Geld für Warnreflektoren
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19:00 23.10.2018
Projekt geht weiter: Barwedeler Jäger montierten bereits die Reflektoren zum Schutz vor Wildunfälle an Leitpfosten. Quelle: Joachim Dürheide Archiv
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Gifhorn

Die Wildwarnreflektoren werden dabei nicht nur an Schwerpunktstellen für Wildunfälle installiert, sondern auch präventiv an Stellen, die nach dem Urteil der Jägerschaft geeignet sind. Schließlich kennen sich die Jäger am besten mit dem Wild in ihren Wäldern aus. Bei den Warnreflektoren wird außerdem nicht nur auf die Optik geachtet, sondern es werden auch Gerüche eingesetzt, um das Wild von den Straßen fernzuhalten.

Aufforderung an Jäger: Mehr Wild schießen!

Eine weitere Maßnahme des Landkreises ist die Aufforderung an die Jäger, mehr Wild zu schießen. „Das Wild soll schließlich nicht überfahren, sondern gejagt werden“, erklärt Bastian Schierhorn, Abteilung Verkehrswesen. Zudem beantragt der Landkreis, die Schonzeit zu verkürzen und schon im April statt erst im Mai zu beenden, da im April das ältere Wild die jüngeren Tiere aus seinen Revieren vertreibt. Da das junge Wild die Gefahren der Straßen überhaupt nicht einschätzen kann, steigt das Risiko für Wildunfälle.

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Tipp für Autofahrer: Runter vom Gas!

Einen weiteren Tipp, um Wildunfälle zu vermeiden, gibt Landrat Dr. Andreas Ebel: Bei Dämmerung oder Dunkelheit lieber 60 statt 100 Stundenkilometer fahren. Dies bringe eine höhere Chance für Wild und Fahrer mit sich, einen Wildunfall unbeschadet zu überstehen.

Von Adrian Söchting

23.10.2018
23.10.2018
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