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Gifhorn Stadt Wie es mit dem Kreiskalender weiter geht
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie es mit dem Kreiskalender weiter geht
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06:00 07.05.2020
Es geht weiter mit dem Kreiskalender: Gunhild Posselt und Dr. Andreas Ebel freuen sich über den neuen Ansatz.
Es geht weiter mit dem Kreiskalender: Gunhild Posselt und Dr. Andreas Ebel freuen sich über den neuen Ansatz. Quelle: Landkreis Gifhorn
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Landkreis Gifhorn

Der Kreiskalender des Landkreises Gifhorn wird lückenlos mit der Ausgabe für 2021 weiter erscheinen. „Ich freue mich, dass wir mit dem Calluna Verlag einen professionellen und mit dem Landkreis Gifhorn vertrauten Partner für die Redaktion und den Vertrieb des Kreiskalenders gefunden haben“, erklärt die Geschäftsführerin der Bildungs- und Kultur-gGmbH, Gunhild Posselt.

Der Calluna Verlag wird den Kreiskalender mit einem neuen Konzept, aber im alten DIN-Format fortsetzen. Thematisch sind Geschichten aus der Geschichte des Landkreises geplant. Auch der Untertitel „Kreiskalender“ bleibt. Haupttitel aber wird „1885“ sein: das Gründungsjahr der Landkreise Gifhorn und Isenhagen. „Zukünftig wird jeder Kreiskalender ein Leitthema haben, das in einem Leitartikel, aber auch durch weitere historische und aktuelle Beiträge aufgegriffen wird. Die Beiträge werden auf unterschiedliche Art dargestellt, Bilder erhalten größeren Raum. Nach wie vor sind wir auf die Artikel der ehrenamtlichen Autoren angewiesen und begrüßen eine Zusammenarbeit sehr“, so Inka Lykka Korth, Verlagsleiterin des Calluna Verlages. Die Autoren werden in Kürze durch die Bildungs- und Kultur-gGmbH angeschrieben und noch ausführlicher über die neue Konzeption, die Einreichungsfristen, Ansprechpartner und alles Weitere unterrichtet.

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Herausgeber ist nach wie vor der Landkreis Gifhorn. „Mir gefällt besonders, dass der Kreiskalender ein Produkt des Landkreises Gifhorn ist. Sowohl die Autoren und der Verlag als auch die Druckerei sind im Landkreis Gifhorn angesiedelt“, betont Landrat Dr. Andreas Ebel.

Der Kreiskalender verschiedener Jahrgänge. Quelle: Sebastian Preuß

Die Kultur-, Museums- und Heimatvereine werden zukünftig wieder stärker mit eingebunden. Ein Treffen der Heimatforscher, wie es das früher einmal gab, könnte durch ein „lokalhistorisches Symposium“ – aber nicht vor 2021 – wiederbelebt werden.

Der Preis des Kreiskalenders von 10,90 Euro bleibt, die bisherige Seitenzahl von 200 Seiten wird allerdings reduziert. So fallen die amtlichen Nachrichten ebenso weg wie der „Kalender“, der in digitalen Zeiten nicht mehr den Ansprüchen einer zeitnahen Information genügen kann. Ebenso werden Themen wegfallen, die über die Tagespresse bereits ausreichend kommuniziert wurden. Das bisherige Autorentreffen bleibt in Kooperation mit dem Historischen Museum erhalten und findet in der Kasematte statt. Zusätzlich zur Print-Ausgabe wird der Kreiskalender auch als eBook zu einem ähnlichen Preis wie die Print-Ausgabe erscheinen.

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„Ich möchte mich bei allen Autoren und Fans des Kreiskalenders bedanken, die mir ihre guten Ratschläge in den letzten Wochen mit auf den Weg gegeben haben. Umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt eine hervorragende Lösung gefunden haben, die dem Kreiskalender auch in der Zukunft eine Bedeutung für unseren Landkreis Gifhorn gibt“, so Gunhild Posselt.

Von der AZ-Redaktion