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Gifhorn Stadt Die Waldbrandgefahr im Kreis Gifhorn steigt
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Waldbrandgefahr im Kreis Gifhorn steigt
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00:24 28.06.2019
Waldbrandgefahr: Für Mittwoch ist im Kreis Gifhorn die höchste Warnstufe fünf möglich. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

Am Dienstag meldete der Deutsche Wetterdienst laut Waldbrandschutzbeauftragtem Eckard Klasen noch Waldbrandgefahrenstufe vier für den Kreis Gifhorn. Der Forstamtsleiter rechnet in den kommenden Tagen mit einer Berg- und Talfahrt.

Höchste Gefahrenstufe

Die höchste Stufe fünf werde nicht mehr lange auf sich warten lassen, Klasen hält sie am Mittwoch für möglich. Donnerstag und Freitag sollen die Temperaturen fallen – und damit auch die Waldbrandgefahr auf Stufe drei bis vier. Für das Wochenende bei steigenden Temperaturen rechnet Klasen dann wieder mit Stufe vier.

Tropische Nacht kommt

Vorsicht sei geboten, für Panik aber gebe es keinen Grund, sagt Klasen. „Die Vegetation ist noch relativ grün. Wir haben morgens auch noch Taubildung.“ Wirklich vertrocknetes Gras, das Bodenbrände begünstigen würde, gebe es noch nicht. Doch am Mittwoch könne es kritischer werden, denn die Meteorologen erwarten eine sogenannte tropische Nacht mit Tiefstwerten über 20 Grad.

Regeln beherzigen

Klasen appelliert an Autofahrer und Spaziergänger, die wichtigen Regeln zu beherzigen. „Auf keinen Fall Feuer machen.“ Eigentlich sei es ja klar, aber man müsse immer wieder doch darauf hinweisen. Lagerfeuer und Grillen im Wald seien tabu, die Kippe gehöre in den Aschenbecher des Autos und nicht aus dem Fenster geschnippt. Man sollte auch keine Glasscherben im Wald zurück lassen.

Wehren sind gerüstet

Und nicht auf dem Gras parken, sondern Stellflächen mit Sand, Schotter oder Pflaster nutzen, sagt Kreisbrandmeister Thomas Krok. Sollte es bei aller Vorsicht dennoch zu einem Waldbrand kommen, sieht er seine Wehren als gerüstet an. „Wir bereiten uns darauf vor, dass es wieder ein heißer und trockener Sommer wird.“

„Schicken genügend Kräfte raus“

„Wenn gerufen wird, wird geklotzt“, verspricht Krok. Will heißen: „Wir schicken immer genügend Kräfte raus.“ Das hat sich auch laut Klasen in den vergangenen Jahren bewährt. „Die Fahrzeuge sind einsatzbereit, da achtet jeder drauf“, sagt Krok. So seien die Tanklöschfahrzeuge befüllt.

Erstbesetzung der Fahrzeuge gegeben

Haben die Wehren auch in den Sommerferien überhaupt genügend Kräfte vor Ort? Eine eigentliche Urlaubsplanung gebe es nicht, so Krok. Denn es seien alles ehrenamtliche Feuerwehrleute, die ihren Dienst in der Freizeit machten. Und doch seien stets genügend Leute verfügbar. „Die Erstbesetzung der Fahrzeuge ist eigentlich immer gegeben.“ Auch die Nachalarmierung im Falle eines größeren Einsatzes funktioniere.

Von Dirk Reitmeister

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