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Gifhorn Stadt Waldbrandgefahr bleibt hoch
Gifhorn Gifhorn Stadt Waldbrandgefahr bleibt hoch
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06:00 08.06.2019
Vorsicht ist geboten: Im Landkreis Gifhorn ist auf Grund der Trockenheit die Waldbrandgefahr groß. Es gilt die mittlere Warnstufe. Quelle: Archiv
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Landkreis Gifhorn

Bis zum Wochenende sei seitens des Deutschen Wetterdienstes (DWD) durchgängig die Waldbrandwarnstufe 3 ermittelt worden, so Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. „Das bedeutet – es besteht mittlere Waldbrandgefahr“, erklärt der stellvertretende Verwaltungschef. Mit einer Erhöhung der Stufe zum Wochenende sei jedoch nicht zu rechnen, so Walter.

Die „Spielregeln“ beachten

Trotzdem gelten in den kommenden Tagen bestimmte „Spielregeln“, um Waldbrände zu verhindern. „Bürgerinnen und Bürger sollten kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe entzünden und keine Zigarettenkippen aus dem Auto werfen“, so Dr. Thomas Walter.

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Allgemeines Rauchverbot im Wald

Im Wald gelte zudem bundesweit von Anfang März bis zum 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot. Darüber hinaus dürfe im Wald kein Müll, besonders Gläser, zurückgelassen werden. Diese könnten als Sammellinse für die Sonnenstrahlen wirken und ein Feuer entfachen können.

Weiter zu beachten: Autos mit Katalysatoren dürfen nicht über trockenem Gras abgestellt werden. „Das Grillen ist nur auf freigegebenen Grillplätzen erlaubt“, so der Erste Kreisrat.

Abrennen von Unkraut

Für das Abbrennen von Unkraut im eigenen Garten oder auf dem Gehsteig seien nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetzes die Gemeinden zuständig. So sind in der Samtgemeinde Isenbüttel beispielsweise alle Lager- und andere offenen Feuer im Freien verboten. Ab einer mittleren Warnstufe regelt die seit Mai 2019 geltende Verordnung der Samtgemeinde zudem, dass auch das Grillen mit Kohle, das Entzünden von Feuertonnen oder das Abbrennen von Unkraut mit Gasbrennern tabu sind.

Von Uwe Stadtlich