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Gifhorn Stadt Rettungsdienst: Startschuss für Probebetrieb des Leitstellenverbundes
Gifhorn Gifhorn Stadt Rettungsdienst: Startschuss für Probebetrieb des Leitstellenverbundes
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17:17 11.12.2019
Schnelle Hilfe bei Unfällen und anderen Notsituation: Notrufe und Einsätze werden zukünftig in einem Leitstellenverbund abgearbeitet und koordiniert. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

Der Startschuss für den Probebetrieb ist endlich gefallen: Das Disponenten-Team der Gifhorner Rettungsleitstelle im Heidland arbeitet ab sofort im Verbund mit den Leitstellen in Celle, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zusammen. Über Details der mit drei Jahren Verspätung gestarteten Kooperation wurde jetzt im Ausschuss für Feuerschutz und Rettungswesen informiert.

Seit Oktober

„Der Testbetrieb im Verbund läuft seit dem 21. Oktober“, berichtete Matthias Rüger, Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz bei der Kreisverwaltung, der Politik sowie den anwesenden Feuerwehr-Führungskräften. Inzwischen sei es auch gelungen, zwei vakante Disponenten-Stellen zu besetzen. Einschließlich Leitung komme man nun auf eine Mitarbeiterzahl von 24. Komme es zu einem erhöhten Anruf-Aufkommen, würden Notrufe von den anderen Leitstellen des Verbundes abgearbeitet, erläuterte Rüger.

Nur geringer Überlauf

„Doch schon die ersten Tage des Verbundes haben uns gezeigt, dass ein Überlauf von Anrufen eher selten ist“, so der Abteilungsleiter. Der Anrufende würde von der Umstrukturierung nichts merken. „Für unsere Bürgerinnen und Bürger ändert sich also nichts – allerdings haben wir durch den Verbund mit den Partnerleitstellen in Celle, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg die Abfragesicherheit deutlich erhöht“, so Rüger.

Partner springen ein

Und so funktioniert es: Sind durch ein hohes Telefonaufkommen alle Disponenten in Gifhorns Rettungsleitstelle beschäftigt, werden weitere Notrufe auf freie Abfrageplätze der anderen Verbundleitstellen weitergeleitet und im Anschluss dort bearbeitet. Retter und Helfer werden im Anschluss auf den Weg geschickt. Auch bei technischen Problemen oder Systemausfällen am Standort Gifhorn können zukünftig die anderen Leitstellen einspringen.

Echtbetrieb im kommenden Jahr

Der Echtbetrieb soll nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Rüger kündigte an, dass er zu einem „frühen Zeitpunkt“ im Jahr 2020 starten werde.

Bauarbeiten laufen

Auf dem Areal von Leitstelle und Feuerwehrtechnischer Zentrale im Gifhorner Heidland wird derzeit kräftig gewerkelt und gebaut: Vorhandene Schulungsräume unterhalb der Leitstelle – sie wurden auch für Sitzungen des Feuerschutzausschusses und für größere Pressekonferenzen genutzt – werden so umgestaltet, dass sie zukünftig auch für die Katastrophenschutz-Einsatzleitung und auch als Tierseuchen-Lagezentrum für die Kreisveterinäre nutzbar sind. Neben der Sanierung und Modernisierung von Decken, Böden und Wänden ist auch das Verlegen von Strom- und PC-Kabeln erforderlich. Das Projekt soll noch in 2019 abgeschlossen werden.

Von Uwe Stadtlich

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