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Gifhorn Stadt Stadt will Tanzcafés und kleine Diskos erlauben
Gifhorn Gifhorn Stadt Stadt will Tanzcafés und kleine Diskos erlauben
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20:00 30.05.2019
Kleine Freizeiteinrichtungen ja, Wettbüros und Bordelle nein: Die Stadt denkt neu über das Umfeld der Real-Kreuzung nach. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Im Umfeld der Real-Kreuzung sollen Spielhallen, Wettbüros und bordellartige Betriebe auch zukünftig tabu sein. Die Ansiedlung von Tanzcafés, kleineren Diskotheken oder vergleichbaren Freizeiteinrichtungen will die Stadt jedoch möglich machen. Darum beschäftigt sich die Politik am 3. Juni noch einmal mit der Bauleitplanung für dieses Gebiet.

Vergnügungsstätten verboten

Bei der Aufstellung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Eyßelheideweg Ost“, der 2003 rechtsverbindlich auf den Weg gebracht worden ist, seien Vergnügungsstätten generell ausgeschlossen worden, erinnert die Stadt an die Vorgeschichte. Zum damaligen Zeitpunkt sei es vorrangig darum gegangen, einer weiteren Verbreitung von Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig bilde dieses Gebiet den südlichen Eingangsbereich zur Stadt Gifhorn, so dass Besucher hier ihren ersten Eindruck von der Stadt erhalten.

Zuletzt habe sich im Herbst 2016 ein Projektentwickler um die Einrichtung einer größeren Spielhalle an einem Standort unmittelbar westlich der Braunschweiger Straße bemüht und eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes beantragt. „Diesem Vorhaben wurde jedoch nicht zugestimmt“, so die Verwaltung.

Konkrete Anfrage

Trotzdem hält die Stadt nun die Überarbeitung der mehr als 16 Jahre alten Bauleitplanung für notwendig. Die Begründung: Der zurzeit gültige und generelle Ausschluss von Vergnügungsstätten habe auch zur Folge, dass Freizeiteinrichtungen wie Diskotheken oder Tanzcafés unzulässig wären. „Aktuell gibt es hierzu eine konkrete Anfrage für eine Nutzungsänderung im Bereich südwestlich der Einmündung Eyßelheideweg/Braunschweiger Straße“, teilt die Stadt in ihrer Vorlage für den Planungsausschuss mit.

„Dieser Standort ist für derartige, freizeitorientierte Betriebe interessant, weil das Gebiet verkehrstechnisch gut erreichbar ist und weil hier kaum Konflikte mit benachbarter Wohnnutzung zu erwarten sind“, wirbt die Stadt um die Zustimmung der Politik für die Überarbeitung des bestehenden B-Planes.

Von Uwe Stadtlich

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