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Gifhorn Stadt Gemüse, Obst, Naturschutz: Pokale für besten Gärten
Gifhorn Gifhorn Stadt Gemüse, Obst, Naturschutz: Pokale für besten Gärten
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20:00 14.07.2019
Ausgezeichnet: Die schönsten Gärten haben das Ehepaar Klein (v.l.), Helga Mertens und Klaus Bühring. Siegmar Heckel und Alexander Keil waren nicht vor Ort. Es gratulierte Vorsitzender Jörg Schmidt. Quelle: Hilke Kottlick
Gifhorn.

Es grünt so grün… die Mitglieder des Kleingartenvereins (KGV) Masch in Gifhorn kürten am Sonnabend nicht die schönsten, sondern die fünf besten Anlagen. Die Jury - bestehend aus Fachberatern anderer Vereine in Gifhorn, Kästorf und Wittingen – urteilte dabei laut Vorsitzendem Jörg Schmidt nach fünf Kriterien: Einmal ging es um den Gesamteindruck des Gartens, der Zustand der Gemüsekulturen wurde unter die Lupe genommen, die Obstbäume wurden begutachtet, genauso die Beerensträucher und auch um ökologische Gesichtspunkte ging es laut Schmidt. So wurden Fragen gestellt unter anderem nach einer Kompostanlage. Auch die Nutzung des Regenwassers wurde bewertet, ebenso ein mögliches Nistkästen-Angebot für Vögel, ein Insektenhotel und vielleicht eine installierte Wasserstelle?

21 Teilnehmer

Den ersten Platz erreichte laut Schmidt letztlich die Familie Klein, Silber holte Helga Mertens, Bronze ging an Klaus Bühring, auf Platz vier kam Siegmar Heckel, auf Platz fünf Alexander Keil. Am Nachmittag der Pokalverleihung stand in dem Kleingartenverein dann auch nicht nur die Bewertung der Gärten an. Auch ein gemeinsames Kaffeetrinken für alle wurde angeboten. „Von insgesamt 46 Gärten haben sich leider nur 21 an dem Wettbewerb beteiligt“, bedauert der Vorsitzende Jörg Schmidt. „Es gibt so schöne Gärten in der Anlage“, findet er. Da könne man gar nicht verstehen, warum sich nicht noch mehr Leute bewerben und an dem Wettbewerb teilnehmen.

Die Kleingärten haben laut Schmidt jeweils eine Größe von etwa 400 Quadratmetern, die Pacht beträgt 100 Euro im Jahr. „Derzeit haben wir hier zwei freie Gärten“, sagt der Vereinschef und stellt fest: „Die Nachfrage nach den Parzellen war schon mal deutlich besser.“

Jahr beginnt mit Angrillen

Ganz unterschiedlich sei die Altersstruktur der Pächter. „Da gibt es Familien mit kleinen Kindern, Alleinstehende und genauso 70 Jahre alte Senioren.“ Auch Osteuropäer sind laut Schmidt dabei. Er bedauert es, dass „sie ein bisschen für sich sind und sich nicht so intensiv am Vereinsleben beteiligen“. Dazu zählt der Vereinschef feste Termine im Jahr auf: „Es beginnt mit dem Angrillen am 1. Mai, ein Sommerfest schließt sich an, genauso ein Erntedankfest im Oktober und „seit drei Jahren gibt es auch wieder eine Weihnachtsfeier“, zählt Schmidt Veranstaltungen auf, bei denen alle Vereinsmitglieder besonders willkommen sind.

Parzelle für Kita oder Schule

Auch das Kirchenkreisamt betreibt laut Schmidt übrigens eine Parzelle als Integrationsgarten. Schmidt könnte sich auch vorstellen, einen Garten mit einer Kita oder einer Schulklasse zu betreuen. Dabei sei jedoch zu bedenken, dass es Kindern vielleicht noch an der Ausdauer mangele, einen Garten regelmäßig zu pflegen.

Der Kleingartenverein Masch ist jetzt eigenständig, 1948 wurde er zusammen mit dem KGV Allerkanal gegründet. hik

Von Hilke Kottlick

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