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Gifhorn Stadt Kantoreikonzert: Von der Finsternis zum Licht
Gifhorn Gifhorn Stadt Kantoreikonzert: Von der Finsternis zum Licht
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17:16 24.09.2019
Von der Finsternis zum Licht: Mendelssohns „Lobgesang“ erklang in der Gifhorner Stadthalle. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Gewaltiger Chorgesang, eindrucksvolle Solisten, ein eingespieltes Orchester: Mit ihrem Konzert, daserstmals in der Gifhorner Stadthalle stattfand, hat die Kantorei St. Nicolai nicht nur Neuland betreten, sondern es auch souverän in Besitz genommen.

Knapp 300 Zuhörer kamen im Theatersaal der Stadthalle in den Genuss des „Lobgesangs“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das Werk entstand um 1840 als Komposition für ein Fest zu Ehren von Johannes Gutenberg. Von seiner Kraft hat es aber nach wie vor nichts verloren. Und das nicht zuletzt dank des Chores und der Musiker. Der Kantorei St. Nicolai aus Gifhorn, der Kirchenkreiskantorei Wolfsburg, der Kammersymphonie Hannover und den drei Solisten – Julia-Sophie Kober, Martin Nyvall und Olivia Stahn – gelang es, das Publikum mitzunehmen auf eine Reise „Von der Finsternis zum Licht“, für die es zum Abschluss viel Applaus gab – verdient. Geführt wurden Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker dabei vom Gifhorner Kirchenkreiskantor Raphael Nigbur und seinem Wolfsburger Pendant Markus Manderscheid.

Eine schöne Erfahrung

„Wir waren am Samstag bereits mit diesem Konzert in Wolfsburg, das war eine schöne Erfahrung. Die ungewohnten Gefilde hier in der Stadthalle sind eine Herausforderung für uns“, stimmte Nigbur auf das Experiment ein. Denn ein solches war es denn irgendwie. Zwar gibt es jährlich ein Konzert der St. Nicolai-Kantorei, doch angesichts der vielen Mitwirkenden war diesmal die Kirche zu klein und Nigbur hatte die Stadthalle gemietet. Ein halbes Jahr lang dauerten die Proben zu – wie Nigbur verriet – einem seiner Lieblingswerke. Das Konzert war gleichzeitig für die Gifhorner Kantorei eine Erstaufführung des Werkes.

Ausschließlich vertonte Bibeltexte

Neben der Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ erklang die Lobgesang-Sinfonie op.52, in der – bis auf den Choral „Nun danket alle Gott“ von Martin Rinckart – ausschließlich Bibeltexte vertont wurden. Inhaltlich wie musikalisch geht es im „Lobgesang“ um das Thema „Von der Finsternis zum Licht“. Mendelssohn hat musikalisch in seiner zweiten Sinfonie textliche wie akkustische Erleuchtungsmomente geschaffen, so dass das Thema ein lautmalerisches Gewand erhält, um den Weg aus dem Dunkeln in die Erleuchtung, den Übergang vom Tod ins ewige Leben zu transportieren. Sie setzt auf drei ausladende Instrumentalsätze, gefolgt von neun Vokalsätzen.

Von Thorsten Behrens

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