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Gifhorn Stadt Begeisterte Zuschauer feiern Armin Fischer
Gifhorn Gifhorn Stadt Begeisterte Zuschauer feiern Armin Fischer
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11:18 27.10.2019
“Lust auf Meer“: Der Klavierkabarettist Armin Fischer begeisterte im Gifhorner Rittersaal das Publikum. Quelle: Lea Rebuschat
Gifhorn

Vor ausverkauftem Haus präsentierte der Gifhorner Kulturverein am Samstagabend den Klavierkabarettisten Armin Fischer mit seinem Programm „Lust auf Meer“.

Kreuzfahrten sind nach wie vor äußerst beliebt, doch wie sieht so eine Traumreise aus Sicht des Barpianisten aus? Für den Job eines Barpianisten müsse man geschaffen sein, erzählt Fischer munter und lässt immer wieder das dazugehörige „N’Abend!“ einfließen, während seine Finger auf den Tasten tanzen und „New York, New York“ oder „As Time goes by“ erklingen lassen. Als Barpianist werde man nicht gefordert, sondern sei ein Angebot, ein Möbel, einfach ein Geräusch, das erst dann auffällt, wenn es wegfällt. Wie wenig allerdings dieser Job über seine Virtuosität an den Tasten aussagt, beweist Fischer mit trockenem Witz und pointenreichen Darbietungen von Cocktailklängen, Walgesängen oder einer Unterwasseroper. Und das nicht nur mit klavierspielendem, sondern auch stimmlichem und körperlichem Einsatz, so dass die Zuschauer aus dem Lachen kaum herauskamen.

Können hat auch Schattenseiten

Er kann was am Flügel: „Hänschen klein“ im Stile Beethovens, österreichisch walzerselig, griechisch oder irisch, ist nur ein Beispiel dafür. Verschiedene Zuschauerwünsche wie „In mir klingt ein Lied“, „The Entertainer“, Beethovens Fünfte oder Mozarts „Kleine Nachtmusik“ spielt Fischer auf dem Klavier mit den Worten „Das lässt sich schnell machen.“ Aber wirklich spannend wird es, als er sämtliche Melodien gleichzeitig spielt, ineinander verwebt und die Zuschauer mit einem ganz neuen Werk nachhaltig begeistert.

Aber Können habe auch seine Schattenseiten, erklärt er schmunzelnd, während er „Für Elise“ dahinperlen lässt. Manche Stücke wie dieses seien so einfach, dass man gern daneben greife – und die Melodie geschickt mit „Spiel mir das Lied vom Tod“ verbindet.

Anhaltender Applaus war der Dank für einen gelungenen, niveauvollen Abend.

Von Stephanie Dorer

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