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Gifhorn Stadt Wie geht es mit der Jugendwerkstatt weiter?
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie geht es mit der Jugendwerkstatt weiter?
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10:00 28.11.2019
Sie betreibt unter anderem den Wertstoffhof Ausbüttel: Wie es mit der Jugendwerkstatt ab 2021 weiter geht, hängt von den neuen Förderrichtlinien ab – die noch nicht feststehen. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Gifhorn

Für ein besonderes Projekt bekommt die Jugendwerkstatt Gifhorn auch im kommenden Jahr wieder einen Zuschuss vom Kooperationspartner Landkreis Gifhorn. Dem stimmte jetzt jedenfalls der Jugendhilfeausschuss zu. Es geht um mindestens 38 400 Euro.

Darum geht es in dem besonderen Projekt

In jenem Projekt hilft die Jugendwerkstatt benachteiligten jungen Leuten, die ihr das Jugendamt zuweist. Die Fachleute sollen mit den Klienten – dazu gehören zum Beispiel junge Leute mit Migrationshintergrund, mit psychischer Erkrankung, mit schwachem Schulabschluss sowie Schulverweigerer und Straffällige – berufliche Perspektiven für den Arbeitsmarkt entwickeln.

Seit dem 22. Oktober habe der Fachbereich Jugend der Einrichtung vier junge Menschen zugewiesen, wobei eine junge Frau die Stelle angetreten habe, für zwei junge Männer Plätze reserviert seien und eine junge Frau die Maßnahme abgelehnt habe, so Kreisrat Rolf Amelsberg. Bei drei weiteren jungen Leute sei eine Belegung in Planung.

Das läuft noch bei der Jugendwerkstatt

Die Jugendwerkstatt hat allerdings noch mehr Projekte laufen, unter anderem für junge Leute in Arbeitsgelegenheiten, Bundesfreiwilligendienstler, Flüchtlinge oder junge Menschen mit therapeutischem Zuverdienst. Die Jugendlichen in der Hauswirtschaft bewirten bei kirchlichen Veranstaltungen, betreuen Gäste im Jugendheim Winkel und betreiben eine Wäschereinigung. In der Tischlerei fertigen Jugendliche Gartenmöbel, Regale und Futterhäuschen. Die Abteilung Landschaftspflege und Naturschutz nimmt sich Naturschutzgebieten im Landkreis sowie Garten- und Friedhofsflächen der Kirchen an. Der Repro-Bereich des Wertstoffhofs Ausbüttel läuft in Regie der Jugendwerkstatt.

Was noch geplant ist

„Der Landkreis Gifhorn arbeitet mit der Jugendwerkstatt Gifhorn in allen Bereichen der Beschäftigungsangebote zusammen“, sagt Amelsberg. Und: „Der Landkreis plant darüber hinaus die Zusammenarbeit mit der Tischlerei und den kreisangehörigen Kommunen bei der Erstellung und Instandsetzung der touristischen Infrastruktur.“

Darum steht die weitere Zukunft in den Sternen

Insgesamt solle die Jugendwerkstatt 2020 die gleiche Fördersumme bekommen wie im laufenden Jahr. Doch die Zeit danach ist Amelsberg zufolge in der Schwebe. „Aufgrund der neuen Förderrichtlinie ab 2021 steht noch nicht fest, wie es ab dem übernächsten Jahr mit der Jugendwerkstatt Gifhorn weitergeht. Hier sind zunächst auf Bundes- und Landesebene die Regelungen abzuwarten, von denen es wünschenswert wäre, dass sie rechtzeitig getroffen werden.“

Warum der Landkreis weiter machen will

Die Kreisverwaltung habe jedenfalls auch in den kommenden Jahren großes Interesse an einer Zusammenarbeit und werde sich entsprechend bei den übrigen Partnern (Agentur für Arbeit, Jobcenter) für eine Fortsetzung der Kooperation einsetzen. Amelsberg: „Im Rahmen der Zusammenarbeit kann hervorgehoben werden, dass viele Jugendliche profitieren, indem ihnen wertvolle Hilfestellung beim Eintritt in den ersten Arbeitsmarkt geleistet wird.“

Von Dirk Reitmeister

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