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Gifhorn Stadt Jeder Gifhorner wirft 531 Kilogramm weg
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10:00 22.03.2018
Abfallbilanz 2017: Die Einwohner im Kreis Gifhorn haben mehr Müll produziert.
Abfallbilanz 2017: Die Einwohner im Kreis Gifhorn haben mehr Müll produziert.  Quelle: Archiv
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GIfhorn

 Diese Abfallbilanz präsentierte die Kreisverwaltung dem zuständigen Fachausschuss. Demnach fielen insgesamt 92.801,65 Tonnen an. 2016 waren es 91.295,56.

Weniger Restmüll in den grauen Tonnen: Die Menge ging um 1,42 Prozent auf 33.287,93 Tonnen zurück. Dafür stieg die Sperrmüllmenge um 6,32 Prozent auf 5713,26 Tonnen. Und die Gifhorner haben mehr Restmüll selbst abgeliefert: Die Entsorgungsanlage in Wesendorf nahm mit 4548,87 Tonnen 15,74 Prozent mehr an als im Jahr davor.

Steigerungen auch bei der Anlieferung von Abfällen aus dem gewerblichen Bereich in der Umschlaganlage Am Allerkanal in Gifhorn: Dort fielen mit 3832,07 Tonnen 14,84 Prozent mehr an. „Im Bereich der Bau- und Abbruchabfälle ist auf Grund der guten Baukonjunktur eine Steigerung von 22,27 Prozent auf 2276,57 Tonnen zu beobachten“, so die Kreisverwaltung.

Unter anderem mit der Konjunktur, aber auch mit der steigenden Einwohnerzahl begründete Jürgen Brunke aus der Abfallwirtschaft des Landkreises, dass sich trotz Abfall-Vermeidungskonzepten die Mengen beim Restmüll kaum änderten. Die aktuelle Abfallbilanz ist die letzte nach dem alten Gebührenmodell. In einem Jahr wird sich herausstellen, was die Berechnung der Gebühren nach der Anzahl der Leerungen bringt.

Von Dirk Reitmeister