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Gifhorn Stadt Tanz und Tombola: So feiert der Wassersportclub Gifhorn Geburtstag
Gifhorn Gifhorn Stadt Tanz und Tombola: So feiert der Wassersportclub Gifhorn Geburtstag
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06:00 21.10.2019
Fürs Engagement ausgezeichnet: WSC-Chef Karsten Wulfes (2.v.r.) dankte beim Jubiläumsball Friedrich Hüttel (v.l.), Ernst-Dieter Prilop und Dr. Rolf-Joachim Müller. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn/Isenbüttel

50 Jahre Wassersportclub Gifhorn - das Jubiläum nahm der rund 300 Mitglieder zählende Verein am Samstagabend zum Anlass für eine Neuauflage seines früher so beliebten Balls. Gut 100 Gäste fanden sich zu Abendessen und Tanzvergnügen im Isenbütteler Hof ein.

Früher war das Vereinsgewässer im Harz

14 Männer und eine Frau haben den WSC am 17. Oktober 1969 im Deutschen Haus in Gifhorn ins Leben gerufen, damals noch unter dem Namen Gifhorner Yachtclub. Das Vereinsgewässer war zunächst nicht mal eben um die Ecke: „Es war anfangs die Innerste-Talsperre im Harz“, erzählte Karsten Wulfes. Richtig durchgestartet ist der WSC erst, als man sich 1976 den 62 Hektar großen Tankumsee als Revier erschloss. Der war beim Bau des Elbeseitenkanals entstanden und am Ufer steht seit 1983 auch das Vereinsheim des Wassersportclubs. Davor nutzte man den Schlosssee - und für viele wohl kaum vorstellbar - sogar den Waldsee für Segelsport.

Große sportliche Erfolge gefeiert

Ende der 1980 Jahre erreichte man in der „bewegten Vereinsgeschichte“ den Höchststand an Mitgliedern: 370. Man feierte in den 80er und 90er Jahren große sportliche Erfolge in den Solisten-, Europes- und Laser-Klassen. Mitte der 1980er holten Sportler des WSC den Admirals Cup für Deutschland, auch von der Kieler Woche kehrte man in mehreren Klassen siegreich zurück. Heute mischt gut die Hälfte der Mitglieder im Segelsport aktiv und nach wie vor erfolgreich mit, darunter 40 Kinder und Jugendliche. Der Nachwuchsarbeit gilt seit je her besonders großes Augenmerk im Wassersportclub.

Auszeichnungen vom Segelverband

Die Ausbildung im WSC Gifhorn ist von höchster Qualität. Das hat der Deutsche Segelverband dem Verein 2007, 2014 und zuletzt 2017 bescheinigt. „Diese Auszeichnungen sind keineswegs alltäglich“, betonten Vorsitzender Wulfes und auch Schatzmeister Ernst-Dieter Prilop. Jungen Sportlern ermöglicht der WSC zudem die Teilnahme an der einen oder anderen Regatta entlang der Nord- und Ostseeküste. „Dafür sind teils happige Startgelder fällig. Das können sich junge Leute, die noch in der Ausbildung oder im Studium sind, nicht mal ebenso leisten“, sagte Prilop.

Engagierte Mitglieder ausgezeichnet

Das sportlich und gemeinschaftlich herausragende Vereinsleben verdankt man maßgeblich vielen engagierten Mitgliedern. Stellvertretend zeichnete Vorsitzender Wulfes drei davon am Samstagabend aus: Friedrich Hüttel, Dr. Rolf-Joachim Müller und Ernst-Dieter Prilop. Hüttel ist 49 Tage nach der Vereinsgründung eingetreten. „Der WSC ist seitdem seine zweite Familie“, sagte Wulfes. Müller setzt sich so sehr in der Ausbildung ein, dass ihm „im Grunde jeder von uns seinen Segelschein zu verdanken hat“, erklärte er. Und Prilop steht wie kaum ein zweiter mit Pioniergeist und Idealismus seit mehr 25 Jahren für starkes ehrenamtliches Wirken im Vorstand, lobte der WSC-Chef.

Tombola und Tanz

Aufs Abendessen - vorweg Suppe, dann warmes Buffet - folgten Tombola und Tanzvergnügen beim Jubiläumsball. Die Preise hatte die Triangelerin Brigitte Pauli bei Geschäftsleuten in und um Gifhorn eingeworben. „Es ist so toll, wie groß die Spendenbereitschaft war“, wies Pauli auf tolle Gewinne wie ein Wochenende mit einem Audi R8 oder bei der Hanse Sail in Rostock hin. Der Erlös war übrigens für die AZ-Aktion „Helfen vor Ort“ bestimmt.

Zum Tanz spielte die Band Hobbit aus Scheppau auf. „Wir waren schon früher immer mit dabei. Es ist toll, wieder hier zu sein“, freute sich Sänger, Moderator und Percussionist Wolfgang auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Zusammen mit Sängerin Diana, Keyboarder und Gitarrist Hans-Peter sowie Sänger und Gitarrist Marius legte er kräftig los. So waren die 100 Segelsportler auch auf der Tanzfläche hart am Wind unterwegs.

Von Ron Niebuhr

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