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Gifhorn Stadt In Gifhorn fehlen 166 Kita-Plätze
Gifhorn Gifhorn Stadt In Gifhorn fehlen 166 Kita-Plätze
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19:08 24.09.2019
Schlechte Nachrichten im Fachausschuss: In Gifhorn fehlen aktuell mehr als 166 Kita- und 67 Krippen-Plätze. Quelle: dpa
Gifhorn

Zu wenig Plätze in Kitas und Krippen und eine Preiserhöhung beim Mittagessen in städtischen Kindergärten und Ganztagsschulen: Ernste Themen, die am Dienstag den Ausschuss für Schulen, Kindertagesstätten und Sport beschäftigten.

Entlastung nicht in Sicht

Es waren keine erfreulichen Nachrichten, die Fachbereichsleiter Jens Brünig unter dem Tagesordnungspunkt „Bericht der Verwaltung“ der Politik unterbreitete: Aktuell würden in Gifhorn 166 Kindergartenplätze fehlen, im Krippenbereich fehlten weitere 67 Plätze, so Brünig. Die erhoffte Entlastung durch eine Containerlösung am Sportzentrum Süd werde es nicht geben, führte der Fachbereichsleiter aus.

Verfahren aufgehoben

Auf eine Ausschreibung hin habe es für das Container-Projekt fünf Angebote gegeben, vier seien in die engere Wahl gekommen – hätten sich jedoch als zu teuer erwiesen. Das günstigste Angebot habe bei 1,4 Millionen Euro gelegen, die Stadt habe jedoch mit 800 000 Euro geplant. Das Verfahren sei aus diesem Grund wegen Unwirtschaftlichkeit aufgehoben worden, die Container-Lösung sei nicht umsetzbar.

Ratsbeschluss bindend

Die Erhöhung der Kita-Gruppenstärke von 23 auf 25 Plätze würde eine Entlastung um 78 Plätze bringen, beantwortete die Verwaltung entsprechende Fragen der Politik – verwies jedoch auf einen Ratsbeschluss, der die Stärke der Gruppen regele und somit bindend sei. Auch durch Tagesmütter könne die Situation derzeit nicht entzerrt werden. „Sie sind komplett ausgebucht“, erklärte Jens Brünig. Ein weiteres Problem sei das Personal: Es fehle an Erziehern und Erzieherinnen.

Trotzdem bemühe sich die Verwaltung weiter um eine Problemlösung. „Klagen von Eltern haben wir nicht, denn wir arbeiten mit ihnen eng zusammen“, so der Fachbereichsleiter.

Essen wird teurer

Mehr zahlen müssen Väter und Mütter demnächst für das Mittagessen ihrer Kinder in den städtischen Kitas und Ganztagsschulen: Nach vier Jahren ohne Preiserhöhung steigt der Menü-Preis von derzeit 3,50 Euro auf 3,80 Euro. Der Betreiber der Mensa der IGS Sassenburg, der die städtischen Einrichtungen beliefert, führt stetig steigende Personal- und Produktionskosten als Grund für die Preiserhöhung an. Lediglich Familien mit kleinem Einkommen sind von der Preisanpassung nicht betroffen: Sie profitieren vom so genannten Starke-Familien-Gesetz.

Von Uwe Stadtlich

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