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Gifhorn Stadt So setzt sich Gifhorn für Umwelt- und Klimaschutz ein
Gifhorn Gifhorn Stadt So setzt sich Gifhorn für Umwelt- und Klimaschutz ein
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10:03 05.06.2019
Auch wenn die meisten Insekten sehr klein erscheinen mögen, sie sind enorm wichtig für die Natur und die Versorgung des Menschen. Quelle: Archiv
Kreis Gifhorn

Weltweit gehen junge Menschen immer freitags auf die Straße, um unter dem Motto „Fridays for Future“ gegen die ihrer Meinung nach verfehlte Klimapolitik zu demonstrieren. Umweltschutz bedeutet, dass wir mit unserer Erde und unserer Umwelt nachhaltig umgehen. Nur so können wir alle noch lange und gut auf ihr leben. Daran erinnert auch der weltweite „Tag der Umwelt“ am 5. Juni.

Tag wird in Deutschland seit 1976 gefeiert

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt. In Deutschland wird dieser Tag seit 1976 gefeiert.

Das Motto in diesem Jahr lautet: „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!“ Denn: Der Bestand und die Artenvielfalt der Insekten in Deutschland, aber auch weltweit, gehen immer weiter zurück. 42 Prozent aller Insektenarten ist bereits als gefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben eingestuft, heißt es beim Bundesumweltministerium.

Ökosystem ist auf Insekten angewiesen

Auch wenn die meisten Insekten sehr klein bis winzig erscheinen mögen, sie sind enorm wichtig für die Natur und die Versorgung des Menschen. Das Ökosystem ist auf ihre Arbeit angewiesen. Um den vielfältigen Ursachen für das Insektensterben entgegenzuwirken erarbeitet das Bundesumweltministerium auch aktuell das „Aktionsprogramm Insektenschutz“, das bis Sommer 2019 beschlossen werden soll.

Klimaschutz-Challenge ins Leben gerufen

Umweltschutz beginnt aber schon im eigenen Umfeld. „Wir müssen etwas tun!“ Dies sagen auch immer mehr junge Menschen in der Region, die für den Klima- und Umweltschutz auf die Straße gehen. Auch die drei Tageszeitungen PAZ, AZ und WAZ sind bei diesem am Start und haben gemeinsam die Klimaschutz-Challenge #EsIstUnsErnst ins Leben gerufen.

Mitmachen beim Klimaschutz

Du willst an unserer Aktion #EsIstUnsErnst teilnehmen? Nichts einfacher als das. Folge einfach diesen drei Schritten, um dein Projekt, deine Aktion oder dein Engagement vorzustellen:

1. Klicke zunächst auf www.esistunsernst.de und registriere dich dort.

2. Nach erfolgter Registrierung navigierst du bitte auf der Startseite zum Menüpunkt „Artikel erstellen“.

3. Dort findest du eine Artikel-Maske, die du ganz einfach ausfüllen kannst: Gib dem Artikel eine Überschrift, füge deinen Text ein, lade ein Artikelbild hoch und wähle in einer Liste einen Ort aus, an dem der Text später zu finden sein soll. Fertig.

Nachdem du deinen Artikel erstellt und losgeschickt hast, erhältst du eine kurze Nachricht. Wir werden den Text umgehend prüfen und veröffentlichen.

Jungen Menschen aus der Region wird im Internet unter www.esistunsernst.de eine eigene Plattform zur Verfügung gestellt, auf der sie zeigen können, dass sie auch in ihrem Alltag ganz konkret etwas für den Umweltschutz tun. Mitmachen ist ganz einfach: Jeder zwischen 12 und 22 Jahren kann auf www.esistunsernst.de sein persönliches Umwelt-Projekt mit Texten, Fotos und Videos vorstellen.

Nabu betreut Streuobstwiesen im Kreis Gifhorn

Der Naturschutzbund (Nabu) Gifhorn und der Nabu Meinersen betreuen verschiedene Streuobstwiesen im Landkreis Gifhorn. „Streuobstwiesen sind ein ganz besonderer Teil unserer Kulturlandschaft und von großer ökologischer Bedeutung“, betont Marlies Gräwe, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen des Nabu. Die Kombination aus extensiver Grünlandnutzung ohne Düngung oder Pestizideinsatz einerseits, und der großen Auswahl an hochstämmigen Obstbäumen alter Sorten andererseits, würden die Wiesen für viele Insekten, Vögel oder auch Fledermäuse zu einem wahren Zufluchtsort machen. „Ein wichtiger Beitrag für die Erhaltung unserer Artenvielfalt“, schildert Gräwe.

Hilfe bei Problemen mit Wespen und Hornissen

Der Nabu Gifhorn engagiert sich darüber hinaus in der Beratung von Bürgern bei Fragen und Problemen mit Wespen und Hornissen. „Auf diese Weise können gemeinsame Lösungen für die jeweilige Situation gefunden und zahlreiche Nester vor der Zerstörung verschont werden“, so die Expertin. Weitere Informationen findet man über den Link zur Wespen- und Hornissenberatung www.nabu-gifhorn.de/projekte-arbeitsgruppen/ag-wespen-und-hornissenberatung.

Artenschutz steht weit oben

Der Nabu Meinersen setzt sich außerdem für den Artenschutz, insbesondere für die Schleiereule und für die Rauch- und Mehlschwalben, ein. „In der Samtgemeinde werden daher Schleiereulenkästen betreut und damit auch der Bruterfolg jährlich kontrolliert“, erläutert Gräwe. Für die Schwalben werden insbesondere die Niststandorte erfasst und neue Nistmöglichkeiten geschaffen.

Der Nabu Gifhorn ist ebenso im Artenschutz aktiv. „Hierzu zählt die Betreuung diverser Amphibienwechsel und die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wolf und Biber“, erklärt die Regionalgeschäftsstellen-Leiterin.

Der Nabu Gifhorn betreibe seit vielen Jahren Biotopschutz, führt sie weiter aus. Mit seinen Pflege- und Renaturierungsprojekten in den Naturschutzgebieten Großes Moor bei Gifhorn und dem Viehmoor bei Leiferde würden Lebensräume erhalten, die nicht nur Insekten einen Zufluchtsort bieten.

Fördergelder helfen dem Nabu

Gräwe abschließend: „Die Projekte werden neben Spenden-Einnahmen aus verschiedenen Töpfen finanziert. Hierzu zählt Fördergeld der Europäischen Union, des Landes Niedersachsen und der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.“

Von Jan Tiemann

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