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Gifhorn Stadt Imke Byl und Henrik Werner sind neue Kreissprecher
Gifhorn Gifhorn Stadt Imke Byl und Henrik Werner sind neue Kreissprecher
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12:00 07.06.2019
Amtsübergabe bei den Grünen: Die bisherige Führungsriege des Gifhorner Kreisverbandes hieß die Nachfolger willkommen. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn

Die Grünen im Landkreis Gifhorn haben neue Sprecher gewählt: Imke Byl und Henrik Werner. Die Mitgliederversammlung wählte beide mit „fast sozialistischem Ergebnis“, verkündete Nicole Wockenfuß das Votum von 41 Ja und einem Nein für Byl sowie 40 Ja und zwei Nein für Werner.

„Minimaler Unwille“

Byl trat mit „minimalem Unwillen“ zur Wahl an, denn eigentlich habe sie als Landtagsabgeordnete schon jetzt kaum noch Zeit für Familie und Freunde. „Und doch habe ich Lust auf noch mehr Parteiarbeit“, sagte Byl. Sie hoffte, dass der Kreisverband neuen Mitgliedern die Chance gebe, voll einzusteigen und ernst genommen zu werden. Denn viele der treuen Gründungsmitglieder stünden kurz vor der politischen Rente: „Wir brauchen Nachwuchs. Und zwar nicht erst drei Minuten vor Aufstellung der Wahlliste“, sagte die 25-Jährige.

Wahlkampf mit Spaß

Henrik Werner erklärte, dass er sich „nicht anmaßen würde als Sprecher zu kandidieren, weil ich ja erst seit Kurzem dabei bin“. Der Wahlkampf für Nicole Wockenfuß habe allerdings so viel Spaß gemacht und so viel Lust auf Politik geweckt, dass er sich jetzt gern mehr einbringen möchte. Der 31-Jährige ist im Tierschutz aktiv, denn „ich kann nicht verstehen, warum wir denkende und fühlende Wesen so schlecht behandeln. Es ist mir eine Herzensangelegenheit dafür zu sorgen, dass sich etwas ändert“, sagte er. Byl und Werner werden in der Vorstandsarbeit unterstützt von Maurice Lüning, Sebastian Müller, Karin Loock, Mareike Roth und Katharina Garoufalidis.

Dank an die Vorgänger

Die Kreisversammlung verabschiedete die bisherigen Sprecher Pesi Daver und Frank Höpner. Nicole Wockenfuß erinnerte daran, wie viel beide für Gifhorns Grüne geleistet haben. Unter Regie von Daver und Höpner habe man politisch eine Menge bewegt, etwa in Flüchtlingsfragen oder für die OHE-Trasse. Man habe klar Position bezogen gegen den Ausbau der A39 und die Ölbohrungen im Nordkreis immer wieder kritisch hinterfragt. Zudem habe man den Internetauftritt erneuert und so viele jüngere Wähler erreicht, sagte Wockenfuß. Hajo Hoffmann ergänzte, dass es Daver und Höpner gelungen sei, alle an einen Tisch zu bringen. „Ihr seid ein sehr integrativer Vorstand gewesen. Früher waren Mitgliederversammlungen ein Graus, mit euch waren sie ein Genuss“, sagte Hoffmann.

Von Ron Niebuhr

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