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Gifhorn Stadt Millioneninvestition auf Gifhorns IAV-Campus: Raum für 1400 Arbeitsplätze
Gifhorn Gifhorn Stadt Millioneninvestition auf Gifhorns IAV-Campus: Raum für 1400 Arbeitsplätze
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17:07 07.11.2019
Grundsteinlegung: Mit dem Millionen-Projekt entsteht in der Rockwell-Straße ein IAV-Büroneubau, der Raum für 1400 Arbeitsplätze schafft. Quelle: Uwe Stadtlich
Gifhorn

Der Engineering-Partner IAV investiert weiter in den Standort Gifhorn. Am Mittwoch wurde der Grundstein für ein neues Bürogebäude gelegt. Mit dem Millionen-Projekt wird in der Rockwellstraße Raum für 1400 weitere Arbeitsplätze geschaffen. Schon Ende 2021 sollen die umfangreichen Arbeiten beendet sein.

Größter Standort

„Mit mehr als 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Gifhorn größter IAV-Standort – hier arbeitet die Hälfte unserer gesamten Mannschaft“, verwies Katja Ziegler, kaufmännische Geschäftsführerin der IAV, auf eine Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das es inzwischen auf eine Milliarde Euro Umsatz bringe. „Hier in Gifhorn stellen wir die Weichen für die Zukunft“, freute sich die IAV-Chefin über die Erweiterung des Entwicklungszentrums.

Der Engineering-Partner IAV erweitert seinen größten Standort in Gifhorn. Dafür legte das Unternehmen heute den Grundstein für die Erweiterung des Gebäudes an der Rockwellstraße.

Kompetenzen bündeln

Autonomes Fahren, Digitalisierung, elektrische Antriebe oder Software-Entwicklung: Mit dem Erweiterungsbau werde dringend benötigter Raum für neue Arbeitsplätze und wachsende Aufgaben geschaffen. „Wir bündeln unsere Kompetenzen und schaffen kürzere Wege für unsere Beschäftigten“, erläuterte Ziegler.

„Kamm-Struktur“

Die Erweiterung des IAV-Campus sei bereits 2014 mitgedacht worden, erklärte für das Planungsteam Architekt Karl-Heinz Gödde. Der Anbau werde, wie die bisherigen Bauten, die bewährte „Kamm-Struktur“ aufnehmen. Geplant seien fünf Geschosse, der Bezug soll Ende 2021 erfolgen. Auch die Kapazität des Betriebsrestaurants – es ist im IAV-Gebäude 5 untergebracht – soll im Zuge der Baumaßnahme von 1200 auf 2000 Essen erhöht werden. „Ziel ist es, diese Mahlzeiten innerhalb von nur zwei Stunden auf den Tisch zu bringen“, so Gödde. Er arbeitet mit seinem Team bereits seit 22 Jahren für die IAV. „In dieser Zeit haben wir ein enormes Wachstum miterlebt“, geht der Gifhorner Architekt davon aus, dass der Engineering-Partner auch weiterhin auf Expansionskurs bleibt.

Beeindruckende Zahlen

14 500 Quadratmeter Bürofläche, eine benötigte Betonmenge von 15 000 Kubikmetern und 400 Kilometer zu verlegende Elektroleitungen: Die Eckdaten des Neubaus sind beeindruckend. Ebenso wie die positiven Beschäftigungszahlen der IAV: 2019 ist die Belegschaft netto um 200 auf 3800 Beschäftigte gewachsen, für das kommende Jahr wird am Standort Gifhorn mit einem Anstieg der Belegschaft auf 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerechnet.

Teamarbeit und Tagungen

Die IAV schaffe mit dem Anbau Platz für Teamarbeit, Gruppenbüros, Open Space und Tagungen, lobte Standortleiter Michael Znamiec die Investition. „Alle Serviceeinrichtungen befinden sich in der Magistrale. Das ermöglicht störungsfreies Arbeiten auf den Büroflächen“, ging er auf die Vorteile des modernen und umweltschonend geplanten Gebäudes ein.

Baugenehmigung für Parkhaus

„An so einem Tag kann man einfach nur glücklich sein“, strahlte Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich. Die IAV sei ein Unternehmen, das Zukunft gestalte. Die erneute Investition in einen Erweiterungsbau sei ein Bekenntnis zum Standort Gifhorn. „Sie stärkt unsere Stadt als gewichtigen Forschungs- und Entwicklungsstandort im Bereich der Mobilität nachhaltig“, betonte Nerlich. Der Verwaltungschef hatte für die Führungsriege der IAV eine positive Botschaft mitgebracht: In der kommenden Woche werde es aus dem Rathaus die Baugenehmigung für ein neues Parkhaus mit 1300 Stellplätzen geben.

Von Uwe Stadtlich

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