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Gifhorn Stadt Flammen zerstören Holzhaus
Gifhorn Gifhorn Stadt Flammen zerstören Holzhaus
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11:01 31.05.2019
Großeinsatz für drei Ortswehren im Ferienhausgebiet Pulschmoor bei Gamsen : Ein altes Holzhaus wurde von einem Feuer zerstört. Quelle: Sebastian Preuß
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Gamsen

Großeinsatz für mehr als 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gamsen, Wilsche und Neubokel: Ein Feuer hat in der Nacht zum Freitag ein leer stehendes Holzhaus im Ferienhaus- und Campingplatzgebiet Pulschmoor bei Gamsen vollständig zerstört. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 23.15 Uhr hatte die Rettungsleitstelle Alarm für die Gamsener Ortswehr ausgelöst. „Bei unserem Eintreffen brannte das Gebäude bereits lichterloh, die Flammen hatten schon auf Bäume und Unterholz übergegriffen“, schildert Uwe Reuß, Gamsener Ortsbrandmeister und Einsatzleiter, die dramatische Lage.

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„Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, denn das brennende Haus befand sich mitten im Wald, die Zuwegung war bereits zugewachsen“, so Reuß. Er ließ nur wenig später die Ortswehren aus Neubokel und Wilsche als Verstärkung nachalarmieren. Mit den Tanklöschfahrzeugen sei es nicht möglich gewesen, direkt an die Brandstelle heranzufahren.

Schwerer Atemschutz

So mussten Schlauchstrecken von zwei Hydranten zum Brandort gelegt werden. „Aus fünf C-Rohren wurde das Feuer bekämpft“, berichtet Reuß. Auf Grund der starken Rauchentwicklung seien zwei Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz gewesen.

„Zum Glück war es windstill – das Feuer haben wir nach 25 Minuten unter Kontrolle gebracht“, lobt Reuß den Einsatz der beteiligten Wehren. Die Nachlöscharbeiten hätten jedoch bis gegen zwei Uhr angedauert. Gamsen war mit 29 Einsatzkräften vor Ort, Neubokel mit 19 Einsatzkräften, die Wilscher rückten mit 18 Einsatzkräften an.

Ermittlungen dauern an

Vor Ort waren auch zwei Streifenwagen der Polizei. Noch in der Nacht sicherte ein Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Spuren. „Schadenshöhe und Ursache stehen jedoch noch nicht fest, die Ermittlungen dauern an“, so Manuela Hahne, Sprecherin der Gifhorner Polizei.

Von Uwe Stadtlich