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Gifhorn Stadt Hollywoodreife Verfolgungsjagd durch Gifhorn
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09:56 19.02.2017
Wilde Verfolgungsjagd durch Gifhorn: Polizei stellt Pkw-Dieb.
Wilde Verfolgungsjagd durch Gifhorn: Polizei stellt Pkw-Dieb. Quelle: dpa
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Gifhorn

In den Abendstunden wurde die 59-jährige Fahrerin eines Pkw mit Anhänger auf dem real-Parkplatz in Gifhorn angesprochen und aus ihrem Fahrzeug gelockt. Angeblich sei ihr Rücklicht defekt gewesen.

Der Täter nutze diese Chance und stieg in den Pkw ein, startete den Motor und fuhr davon.

Opfer nimmt Verfolgung auf

Die Geschädigte verfolgte mit einem Zeugen in dessen Fahrzeug den Dieb.

Über Notruf wurde die Polizei alarmiert. Mehrere Funkstreifenwagen machten sich an die Verfolgung des flüchtenden Täters. Die Fahrt ging über die Braunschweiger Straße, Allerstraße bis nach Wilsche zum Erikasee.

Während der Flucht beachtete der flüchtige Täter mehrfach nicht das Rotlicht von Ampelanlagen und gefährdete durch die hohe Geschwindigkeit sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Funken sprühen

Durch die rasante Fahrweise geriet der Anhänger des gestohlenen Fahrzeugs ins Schlingern, kippte um und wurde eine längere Strecke "funkensprühend" hinterher gezogen. Dann löste sich der Anhänger und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Zu dieser Zeit mussten andere Verkehrsteilnehmer bis auf den Gehweg ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem flüchtigen Fahrzeug zu vermeiden.

Täter verbarrikadiert sich

Der Täter hielt im Bereich des Erikasees an und verriegelte das Fahrzeug. Nach Einschlagen der Seitenscheibe konnte der Täter aus dem Fahrzeug geholt und festgenommen werden.

Der 46 jährige Dieb ist polizeilich bekannt. Er wurde zunächst auf die Wache der PI Gifhorn gebracht. Anschließend kam der Mann in das Klinikum Gifhorn.

Tatmotiv

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen wollte der Täter das Fahrzeug wohl nur nutzen, um nach Hause zu fahren. Der Täter ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand vermutlich unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten. Die Ermittlungen dauern an.

Nur durch großes Glück wurde durch die rasante Flucht keine Person verletzt, es entstanden "lediglich" Sachschäden. Die genaue Höhe steht bislang noch nicht fest.

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