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Gifhorn Stadt Hausbrand am Neujahrsmorgen: Viele Müdener wollen jetzt helfen
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15:50 03.01.2020
Unbewohnbar: Ein Feuer vernichtete am Neujahrsmorgen eine Doppelhaushälfte in Müden – die Brandursache wird nächste Woche ermittelt. Quelle: Lea Rebuschat
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Müden

Wie konnte das nur geschehen? Am Neujahrsmorgen griffen Flammen aus dem Carport auf eine Doppelhaushälfte in der Straße im Thielenkamp über und vernichteten diesen Teil des Gebäudes. „Am Montag beginnt die Ermittlung der Brandursache“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter.

Einen schrecklichen Start ins neue Jahr erlebte eine Familie in Müden. Flammen aus dem Carport schlugen am Neujahrsmorgen aufs Haus über. Was die Ursache war, ist noch unklar.

Wegen der ausstehenden Untersuchung ist der Brandort von der Polizei beschlagnahmt. Derweil stehen viele Müdener und auch die Gemeinde parat und bieten der betroffenen Familie Hilfe an.

80 Feuerwehrleute im Einsatz

Gegen 7.20 Uhr nahm das Drama seinen Lauf. Dank des aufgeschreckten Familienhundes Jimmy, der durch sein Gebell die schlafenden Bewohner in letzter Sekunde weckte, konnten sich alle unverletzt ins Freie retten. 80 Feuerwehrleute aus allen 13 Wehren der Samtgemeinde Meinersen und Gifhorn konnten verhindern, dass nicht auch noch die andere Haushälfte in Brand gesetzt wird.

„Es war so schrecklich“

Einen Tag später steht Nachbar Thomas Ketter noch unter Schock. Nach Mitternacht hatte er mit der betroffenen Familie noch aufs neue Jahr angestoßen. Wenige Stunden später weckten ihn die Sirenen und laute Knalle. „Es war so schrecklich.“ Für ihn steht fest, dass der Familie nun nach Kräften geholfen werden muss. Schon in der Nacht hätten viele Nachbarn Anteil genommen und etwa Rettungskräfte mit Kaffee, Brötchen und Würstchen versorgt.

Belohnung für Lebensretter Jimmy

Auch Bürgermeister Horst Schiesgeries hat die Nachricht vom Hausbrand erschüttert. „Wir werden als Gemeinde unsere Hilfe anbieten. Das ist uns ganz wichtig.“ Und ein Zeichen möchte er für den vierbeinigen Lebensretter Jimmy setzen. „Ihn werden wir zur Belohnung von der Hundesteuer befreien.“

Von Andrea Posselt

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