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Gifhorn Stadt Häusliche Gewalt: Gifhorn zeigt Flagge
Gifhorn Gifhorn Stadt Häusliche Gewalt: Gifhorn zeigt Flagge
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06:00 23.11.2018
Flagge zeigen: Kreissportbund und Netzwerk gegen häusliche Gewalt kooperieren.
Flagge zeigen: Kreissportbund und Netzwerk gegen häusliche Gewalt kooperieren. Quelle: privat
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Kreis Gifhorn

In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem neuen Projekt des Netzwerks namens SpogG – Sport gegen sexualisierte Gewalt. Bereits im Frühjahr wurde durch eine Kooperation mit dem Kreis-Sportbund, der über 66.000 Mitgliedern vertritt, der Grundstein gelegt, Sportvereine im Landkreis Gifhorn über die Gefahren der sexualisierten Gewalt im Sport aufzuklären und ihnen zugleich Unterstützung bei der Bewältigung der Problematik anzubieten.

Seit der offiziellen Vorstellung des Projektes auf dem Kreissporttag im Oktober 2018 haben nun die 248 Sportvereine die Möglichkeit, das Netzwerk zu sich einzuladen. Für Hans-Herbert Böhme, Vorsitzender des KSB, ist klar: „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf einen gewaltfreien Sport – und wir alle als Verantwortliche in unseren Sportvereinen sind zum Schutz der uns Anvertrauten verpflichtet.“

Christine Gehrmann, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Gifhorn und Leiterin des Netzwerks ergänzt: „Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht für Deutschland von einer Million betroffener Mädchen und Jungen aus, die sexuelle Gewalt erlebt haben oder erleben. Dann wären im Landkreis hochgerechnet 2000 Kinder betroffen. Viele von ihnen sind im Vereinssport aktiv – und hier wollen und müssen wir etwas tun!“

Weitere Informationen zur Kooperation sind erhältlich bei Gleichstellungsbeauftragter Christine Gehrmann, E-Mail gleichstellungsbeauftragte@gifhorn.de, Tel. 05371/82386 und Kreis-SportBund Gifhorn, E-Mail: s.hemp@ksb-gifhorn.de, Tel. 05371/636749.

Von unserer Redaktion