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Gifhorn Stadt H&D-Azubis entwickeln digitalen Infostand für die Lebenshilfe
Gifhorn Gifhorn Stadt H&D-Azubis entwickeln digitalen Infostand für die Lebenshilfe
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18:19 18.09.2019
Kooperation: Auszubildende des Gifhorner IT- und Engineering-Dienstleisters H&D haben einen digitalen Infostand für die Lebenshilfe entwickelt. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Ein digitaler Infostand weist Besuchern und Mitarbeitern seit Mittwoch den Weg durch die Räume der Lebenshilfe im Gifhorner Heidland. Vier Auszubildende des IT- und Engineering-Dienstleisters H&D haben ihn entwickelt und programmiert. „Wir haben etwas Besonderes bekommen, das es auf dem Markt nicht gibt“, freute sich Marion Knapik, Abteilungsleiterin Sozialdienst bei der Lebenshilfe.

Infostand innerhalb eines Jahres entwickelt

Der Infostand teilt sich in die vier Bereiche Veranstaltungen, Wege zu Besprechungsräumen, Wege zu Aktionsräumen und Speiseplan auf. Die vier Auszubildenden Lisa-Marie Saman, Sabina Rudi, Carola Nolte (Kaufleute für Büromanagement) und David Kembel (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung) haben ihn innerhalb eines Jahres entwickelt. „Es gab viele Herausforderungen, aber wir haben technisch und sozial viel gelernt“, sagte Sabina Rudi.

Video: So funktioniert der Infostand

Azubis für Umgang mit Behinderten sensibilisieren

Und das ist auch ein wichtiger Aspekt der Kooperation zwischen H&D und Lebenshilfe. „Der soziale Aspekt steht im Vordergrund. Es ist uns wichtig, unsere Auszubildenden für den Umgang mit körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen zu sensibilisieren“, erklärte Karl-Heinz Franke, Geschäftsführer bei H&D. Die Auszubildenden würden durch das Projekt so nah an der Praxis lernen wie möglich. Die Kooperation besteht bereits seit Oktober 2016 und wird jährlich mit einem Projekt fortgeführt. 

So funktioniert der Infostand

Der digitale Infostand ist direkt im Eingangsbereich der Lebenshilfe aufgestellt und begrüßt die Besucher zunächst mit einem selbstentwickelten Logo, passend zu Gifhorn einer Mühle. Auf den Flügen haben sich die Azubis mit ihren Initialen verewigt. Und dann geht es über einen Touch-Screen in die vier Menüs. Die sind einfach strukturiert, mit Symbolen versehen, in klarer Sprache gehalten und so an die Bedürfnisse der Lebenshilfe angepasst. Wegweiser führen anschließend durch das Gebäude zu den jeweiligen Räumen.

Gemeinsam arbeiten und lernen

Für die Lebenshilfe hat die Prüfgruppe leichte Sprache mit an dem Projekt gearbeitet. Und die hatte einige Verbesserungsvorschläge, berichteten die Azubis. Zum Beispiel, dass es besser sei Turn-Halle zu schreiben als Turnhalle. Und das wurde dann auch umgesetzt. „Wir haben gemeinsam gearbeitet und voneinander gelernt. Die Azubis mussten sich in die Welt der Behinderten begeben“, sagte Nadine Kruck, die das Projekt für die Lebenshilfe begleitet.

Von Christian Albroscheit

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