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Gifhorn Stadt 20 Jahre Hospizarbeit wird gewürdigt
Gifhorn Gifhorn Stadt 20 Jahre Hospizarbeit wird gewürdigt
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18:02 23.05.2018
20 Jahre Hospizarbeit in Gifhorn: Aus diesem Anlass gibt es am 1. Juni einen ökumenischen Gottesdienst.
20 Jahre Hospizarbeit in Gifhorn: Aus diesem Anlass gibt es am 1. Juni einen ökumenischen Gottesdienst. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

„Es war wie Laufen lernen“, erinnert Ewa Klamt, Vorsitzende des Hospizvereins Gifhorn, an die Anfänge der Hospizbewegung in Gifhorn im Jahr 1998. Seit dieser Zeit sei der Verein jedoch kontinuierlich gewachsen und zähle heute 307 Mitglieder. Neben drei Koordinatorinnen würden 35 aktive Begleiter Menschen und deren Angehörige betreuen. „2017 gab es 66 abgeschlossene Begleitungen“, weist Klamt auf die schwere und vielfältige Arbeit der Ehrenamtlichen hin. Auch ein Trauercafé und Begleitung für sterbende Kinder würden angeboten.

„Die gemeinsamen Vorbereitungen für den Gottesdienst waren toll“, freut sich Superintendentin Sylvia Pfannschmidt darüber, dass auch die Ehrenamtlichen eingebunden worden sind.

„Auch der Blick zurück zu den Anfängen wird Teil unserer Ansprache sein“, ergänzt Martin Wrasmann, Pastoralreferent der katholischen Kirche. „Symbole wie Wüste und Wasser sind Grundlage der Verkündigung in dieser Feier“, sagt Georg Julius, Pastor der Paulusgemeinde.

Die Kollekte des Gottesdienstes ist für die Hospizarbeit

Der Gottesdienst beginnt am 1. Juni um 17 Uhr. Die musikalische Ausgestaltung übernimmt Kirchenkreiskantor Raphael Nigbur. Die Kollekte kommt der Hospizarbeit zu Gute. Sie wird unter anderem dazu genutzt, um neue Begleiter zu schulen.

„Nach einem Jahr Schulung gibt es im Juni die Zertifikate für acht neue Begleiter“, freut sich Vorsitzende Ewa Klamt darüber, dass das Team der Ehrenamtliche weiter anwächst.

Von Uwe Stadtlich