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Gifhorn Stadt Einzelhandel rechnet mit starkem Shopping-Finale
Gifhorn Gifhorn Stadt Einzelhandel rechnet mit starkem Shopping-Finale
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00:19 17.12.2018
Weihnachtsgeschäft nimmt Fahrt auf: Der Gifhorner Einzelhandel rechnet mit einer starken nächsten Woche. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Fritz Becker bezeichnet die Verkaufstage in seinem Modenhaus vor dem Fest als „positiv und stabil“. „Der Auftakt war verhalten, zum Schluss wird’s jedoch immer rasanter“, beschreibt er das Kundenverhalten.

Internet-Konkurrenz

Man spüre auch in Gifhorn die Internet-Konkurrenz, doch halte mit Beratung und gutem Service dagegen. „Wer seine Hausaufgaben macht, findet auch in Zukunft seinen Platz im stationären Handel“, steht für Becker fest.

„Es gibt starke, aber auch sehr schwache Tage“, beschreibt Ceka-Chef Michael Metz das bisherige Weihnachtsgeschäft. „Im Saldo sind wir zufrieden und werden das Umsatzniveau des Vorjahres halten können.“ Einen Anteil daran habe die erweiterte Abteilung für Herrenmode. Heiligabend werde um 13 Uhr geschlossen. „Das war schon immer so und steht nicht zur Disposition.“

Höherer Umsatz als im Vorjahr

„Gefühlt weniger Kunden, die kaufen dafür aber mehr“, zieht Lutz Dänzer für seine Buchhandlungen positive Bilanz. „Wir liegen an beiden Standorten inzwischen über dem Umsatz des Vorjahres“, so Dänzer. Viele Kunden hätten gemerkt, dass Buchbestellungen über das Internet zu lange dauerten. Post und DHL kämen nicht hinterher. „Wir haben einen eigenen Lieferservice, bestellte Bücher sind am nächsten Tag da.“

„Mit dem stationären Handel – Schwerpunkt sind Spielwaren – bewegen wir uns auf dem Vorjahresniveau, doch die letzte Woche wird sicherlich noch entscheidend sein“, erklärt Schütte-Chef Udo von Ey. Der Online-Versand – er mache bei Schütte zehn Prozent des Umsatzes aus – werde immer schwieriger. „Wir wollen unsere Waren verkaufen, nicht verschenken“, sieht von Ey im Netz immer geringere Gewinnmargen.

Regionale Aktionen

Der Weihnachtsmarkt gehöre zum Weihnachtsgeschäft, erklärt Wista-Chef Martin Ohlendorf. Eisbahn und der kleine Kunsthandwerkermarkt passten gut in das bisherige Format. „Mir ist es wichtig, dass es regionale Aktionen gibt – von Gifhorner für Gifhorner“, lobt Ohlendorf auch die Märchenlesungen.

Von Uwe Stadtlich

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