Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Die Dehoga braucht einen neuen Vorsitzenden
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Dehoga braucht einen neuen Vorsitzenden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 14.02.2020
Ende einer Ära: Dehoga-Chef Armin Schega-Emmerich (r.) hört im April auf, Geschäftsführer Albert Harder will weitermachen. Quelle: Privat
Gifhorn

Der Dehoga-Kreisverband muss nach einem neuen Chef Ausschau halten: Vorsitzender Armin Schega-Emmerich will nicht mehr. Auf der Kreisverbandsversammlung Ende April macht der Hotelier aus Gifhorn den Chef-Sessel frei. Noch ist die Nachfolge nicht geregelt.

Rückzug mit klarem Ziel

„Es ist an der Zeit, das Amt in jüngere Hände abzugeben“, sagt Armin Schega-Emmerich, der 71 Jahre alt ist und den Rückzug ursprünglich schon für 2019 geplant hatte. Schega-Emmerich, der gemeinsam mit Ehefrau Ulrike das Hotel Deutsches Haus in Gifhorns Torstraße führt, trägt seit fast zwei Jahrzehnten Führungsverantwortung beim Dehoga-Kreisverband: 2001 hatte der Hotelier die Nachfolge seines inzwischen verstorbenen Schwiegervaters Kurt Emmerich im Verband angetreten.

Rückblick auf interessante Themen

„Es war eine interessante Zeit – die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht“, zieht der 71-Jährige eine positive Bilanz. Nichtraucherschutz in der Gastronomie, Lebensmittel-Skandale, der Kampf gegen die Hygiene-Ampel und Fachkräftemangel: Schega-Emmerich hat den Verband über Jahre gemeinsam mit Henning Steg und Claus Schwirtlich geführt. Viele Themen wurden bearbeitet. Später stand Schega-Emmerich bei seiner Vorstandsarbeit Oliver Kompalla aus Wahrenholz zur Seite. Als Kompalla sein Amt niederlegte, war der Hotelier aus Gifhorn alleiniger Chef des Kreisverbandes – unterstützt von einem neunköpfigen Vorstandsteam.

Die Nachfolge ist offen

Eine Verlängerung seiner Amtszeit steht für Armin Schega-Emmerich nicht zur Debatte. „Am Tag der Kreisverbandsversammlung höre ich defintiv auf – das ist Fakt“, so der 71-jährige Gifhorner. Trotz intensiver Bemühungen und einer Vielzahl von Gesprächen sei es bisher nicht gelungen, die Nachfolge zu regeln, bedauert Schega-Emmerich. „Sollte diese Situation sich nicht ändern, wird der Dehoga-Bezirksverband in Sachen Vorsitz die Verantwortung übernehmen“, weiß Armin Schega-Emmerich.

Harder bleibt

Albert Harder, langjähriger Geschäftsführer des Dehoga-Kreisverbandes, werde auch in Zukunft der Führungsriege angehören, berichtet Schega-Emmerich. Er habe sich bereit erklärt, den oder die neue Vorsitzende in die Führungsposition einzuarbeiten.

Pläne des Hoteliers

Armin Schega-Emmerich will sich nach Ende seiner Amtszeit gemeinsam mit Ehefrau Ulrike verstärkt um den eigenen Betrieb in der Torstraße kümmern. „Mehr als eine Million Euro haben wir in den vergangenen drei Jahren in Sanierung und Modernisierung investiert – und wir haben in Zukunft noch viel vor“, blickt der Hotelier engagiert und optimistisch in die Zukunft.

Von Uwe Stadtlich

Das war ein mehr als ungewöhnlicher Dialog am Freitagnachmittag am Ceka-Brunnen in Gifhorn: Fridays for Future hatte mal wieder zur Mahnwache eingeladen. Thema war Massentierhaltung – und das rief besondere Gesprächsgäste auf den Plan.

14.02.2020

Kaum ist die Luft über uns etwas zur Ruhe gekommen, sagt schon das nächste Orkantief Hallo und bringt alles wieder durcheinander. Die Ausläufe von Tief „Victoria“ werden nämlich am Wochenende erneut für Wind in Gifhorn sorgen.

14.02.2020

Gifhorn ist keine archäologische Schatztruhe wie Trier oder Troja, aber der Boden der Innenstadt bietet auch den hiesigen Altertumsforschern immer wieder spannende Geschichten. Diesmal am Cardenap.

14.02.2020