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Gifhorn Stadt Gifhorns Bürgermeister dankt Helden des Alltags und hofft auf Feste
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Gifhorns Bürgermeister rückt Ehrenamtliche und Helden des Alltags in den Mittelpunkt

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20:00 31.12.2020
Ein Leuchtturmprojekt für 2021: Die Stadt will das Mühlenmuseum kaufen.
Ein Leuchtturmprojekt für 2021: Die Stadt will das Mühlenmuseum kaufen. Quelle: Michael Franke
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Gifhorn

„Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war“, erinnert sich Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich in seinem Jahreswechsel-Grußwort an seine Worte zum ersten Lockdown am 13. März. „Das ganze Jahr über hat sich daran nichts geändert. Alles wurde anders, bis hin zum Weihnachtsfest“, stellt er zum Schluss des Corona-Jahres fest.

Nerlich erinnert an Umstellungen in der Verwaltung – zum Beispiel die Online-Terminvergabe im Bürgerbüro –, um den Service für die Bürger aufrecht zu erhalten, er erinnert an die Soforthilfe für kleinere lokale Unternehmen und die von der städtischen Wirtschaftsförderung lancierte Gutschein-Aktion. „Sicher hat die Kauf-Lokal-Aktion nicht den Umsatzeinbruch des Handels wettmachen können. Aber es war ein Mut machendes Zeichen der Solidarität, und ich fände es schön, wenn dieses Bewusstsein auch nach Corona anhalten würde.“

Ein Dank an die, ohne die alles zusammenbrechen würde

Sein Dank geht an die ehrenamtlichen Politiker, die unter strengen Corona-Auflagen Entscheidungen treffen mussten. Und sein Dank geht an die, „ohne die alles zusammenbrechen würde“. Nerlich zählt die „Helden des Alltags“ auf: „Das Pflegepersonal, das medizinische Personal, die Reinigungskräfte, die Kollegien an den Schulen, die Teams in den Kindertagesstätten, Krippen und Horten, der Einzelhandel, insbesondere der Lebensmitteleinzelhandel, die Friseure, die Polizei, die Freiwillige Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Hilfsorganisationen, die Seelsorge, die Landwirtschaft, die Busfahrerinnen und Busfahrer, die Lkw-Fahrerinnen und Fahrer und viele, viele mehr.“ Sein Wunsch: „Dass wir diesen Menschen auch unabhängig von Corona immer den Respekt und die Wertschätzung entgegen bringen, die sie in ihrem Beruf verdienen.“

Deshalb sollen bei der auf zwei Tage verlängerten Ehrenamtsgala 2021 an einem Tag „Helden des Alltags“ geehrt werden, am anderen Tag die vielen Ehrenamtlichen aus den Vereinen, die in der Corona-Krise kreative Angebote entwickelt haben, „um Menschen zusammenzubringen und das Wir-Gefühl zu stärken“.

Früher als gedacht: Der neue Kreisel am Katzenbergknoten wird freigegeben. Quelle: Sebastian Preuß

Alle Unterrichtsräume bekommen interaktive Tafelsysteme

Als wichtigste Themen in Rück- und Ausblick spricht Nerlich den Katzenbergknoten an, die geplante Mensa samt neuem Ganztagsbereich für die Adam-Riese-Schule, den Neubau der Kita Rosengarten und die IT-Ausstattung der Schulen. „Alle Unterrichtsräume werden mit interaktiven Tafelsystemen, 180 an der Zahl, und belastbarem W-Lan ausgestattet.“ Und weiter: „Das Schlüsselprojekt im kommenden Jahr könnte sicher der geplante Kauf des Mühlenmuseum sein.“

Wenn irgend möglich, soll es 2021 große Feste geben

Was Großveranstaltungen wie Schützenfest, Altstadtfest und Street-Music-Festival angeht, verspricht Nerlich: „Sollte es irgendwie möglich sein, selbst kurzfristig, dann werden wir Feste organisieren.“ Vielleicht anders als gewohnt, „aber das, worauf es ankommt, wird möglich sein: Uns mit Freunden zu treffen und wieder Geselligkeit leben zu dürfen.“

Von der AZ-Redaktion