Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Türchen auf: Die „Gute Bude“ kommt gut an
Gifhorn Gifhorn Stadt Türchen auf: Die „Gute Bude“ kommt gut an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 14.12.2019
Machten den Auftakt: Gifhorns Malteser nutzten das „Gute-Bude-Angebot“, um über ihre Arbeit zu informieren und Selbstgemachtes zu verkaufen. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Etwas Neues aus der Taufe heben und damit den Gifhorner Weihnachtsmarkt beleben: Erstmals gibt’s in diesem Jahr die „Gute Bude“. Das Projekt bietet Kunsthandwerkern, gemeinnützigen Vereinen und anderen Institutionen die Chance, sich und ihre Arbeit kostenlos zu präsentieren. „Ruckzuck waren die Termine vergeben“, freut sich Martin Ohlendorf, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gifhorn GmbH.

Reaktion auf Kritik

Mit dem Konzept „Gute Bude“ reagierte Ohlendorf auf die immer wiederkehrende Kritik, dass es dem Gifhorner Weihnachtsmarkt an Kunsthandwerkern fehlt. „Doch die kommen nicht nach Gifhorn, denn ein Stand in Oberzentren wie Hannover, Braunschweig oder Lüneburg ist für sie nun einmal wesentlich lukrativer“, ergriff Ohlendorf selbst die Initiative.

Vorbild Uelzen

Sabine Campe von der Awo-Selbsthilfekontaktstelle, die durch ein Mitglied einer Selbsthilfegruppe auf die „Gute-Bude“-Idee gebracht wurde, kontaktierte Ohlendorf – und schon ging’s an die Projekt-Umsetzung. „Selbstgemacht – von Gifhornern für Gifhorner“: Dieser Grundgedanke habe auch bei der „Guten Bude“ für Gifhorns Weihnachtsmarkt – die Stadt Uelzen ist Vorbild – im Vordergrund gestanden, so Ohlendorf.

Wiederholung in 2020

Ein dickes Dankeschön zollt der Wista-Chef Karsten Ziebart, Zimmermann und Major des USK. Seine Firma habe zwei neue Hütten in Holzständerbauweise mit stabilen Schraubwänden aus mehrfach verleimtem Sperrholz für das Projekt „Gute Bude“ gefertigt. „Die halten mindestens noch die nächsten 30 Jahre – und das ist auch gut so“, steht für Ohlendorf bereits jetzt fest, dass die „Gute Bude“ auch Bestandteil des Weihnachtsmarktes 2020 sein wird. „Vielleicht gibt’s sogar eine Erweiterung“, kündigt der WiSta-Geschäftsführer an.

„Es macht Spaß“

Unter dem Motto „...weil Nähe zählt“ waren Gifhorns Malteser die erste Gruppe, die am Weihnachtsmarkt-Eröffnungstag für mehrere Stunden in die „Gute Bude“ eingezogen ist, um sich vorzustellen. Verkauft wurden dabei auch mit viele Liebe gebackene Kekse und selbst gestrickte Socken – angefertigt von den Frauen des mobilen Einkaufswagens. Andreas Jaksch, Leiter Einsatzdienst bei den Maltesern, gefällt das neue Projekt auf dem Weihnachtsmarkt: „Es macht Spaß und lohnt sich für die Teilnehmer auf jeden Fall“, so Jaksch. Gifhorns Malteser würden darum auch im kommenden Jahr wieder in die „Gute Bude“ einziehen. „Wenn’s klappt, erneut mit zwei Terminen“, wünscht sich Jaksch.

Souvenirs und Haarpflege

Souvenirs von der Südheide, Selbstgebackenes von den Maltesern, Gürtel, Schmuck aus Glas, Autoren aus Gifhorn, Infos über ADHS, Herzgruppenarbeit und Sozialverband oder biologische Haarpflege-Produkte: Jeder Weihnachtsmarkt-Tag ist ausgebucht. Die „Gute Bude“ kann dann jeweils in der Zeit von 11 bis 20 Uhr kostenlos genutzt werden. Infos gibt es bei der WiSta unter Tel. (0 53 71) 61 80 890.

Der AZ-Adventskalender: Die Geschichten

Die Aller-Zeitung schenkt ihren Lesern jeden Tag eine Geschichte – für den AZ-Adventskalender dürfen Sie sich eine Geschichte wünschen. Hier ein Überblick der bereits geöffneten Türchen:

2. Dezember: Das ist die Familienreise-Bloggerin aus Gifhorn

3. Dezember: Das ist die besondere Ausstellung in Gifhorn

4. Dezember: Jetzt hat Gifhorn einen eigenen Gin

5. Dezember: „Wir machen das alles mit Herz“: Warum die DRK-Bereitschaft für Gifhorn so wichtig ist

6. Dezember: Gymnasium Leiferde: Ideen für Nachhaltigkeit hinter jedem Türchen

7. Dezember: Türchen auf: Darum hat Gifhorns Tafel kein Tierfutter

9. Dezember: Wittkopsviertel in Gifhorn: Vieles ist in Bewegung

10. Dezember: Kultbahnhof Gifhorn: Musikprojekt soll Arbeitslosen helfen

11. Dezember: Fibromyalgie: Wenn der Schmerz das Leben zur täglichen Hölle macht

12. Dezember: Kalligrafie: Beim Schönschreiben findet Lieselotte Lehr Entspannung

13. Dezember: Südstadt: Kleiner Markt ganz groß

Von Uwe Stadtlich

Der Landkreis Gifhorn soll sich offiziell „Sicherer Hafen“ nennen und so ein Zeichen für die Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer setzen. Voller Hoffnung beteiligten sich rund 30 Vertreter des Gifhorner Aktionsbündnisses vor der Kreistagssitzung an einer Mahnwache – am Ende wurde es sehr laut.

13.12.2019

Der Ärger um die Postzustellung im Landkreis Gifhorn reißt nicht ab. Weitere verärgerte Post-Kunden wendeten sich an die Aller-Zeitung. Eine junge Frau verpasste beispielsweise eine Bewerbung, weil die Einladung zu spät eintraf. Aber es gibt auch positive Anmerkungen.

13.12.2019

Viele Menschen im Landkreis Gifhorn beklagen derzeit, dass die Post nuer sehr schleppend oder viel zu spät Briefe und Pakete austrägt. Was sagen Sie zur Qualität der Postzustellung? Wer an unserer AZ-Umfrage teilnimmt, kann einen 100-Euro-Gutschein der Konzertkasse gewinnen.

13.12.2019