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Gifhorn Stadt Erfreulicher Zuwachs bei den Brandschützern
Gifhorn Gifhorn Stadt Erfreulicher Zuwachs bei den Brandschützern
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16:00 10.11.2019
Versammlung der Gifhorner Stadtfeuerwehr: Es wurden zahlreiche Mitglieder geehrt oder befördert. Quelle: Bernd Behrens
Gifhorn

Mehr als 250 Feuerwehrleute, darunter erfreulich viele neue Mitglieder, sowie Vertreter aus der Politik und Verwaltung begrüßte Stadtbrandmeister Matthias Küllmer am Samstagabend zur Versammlung der Stadtfeuerwehr. Auf der Tagesordnung standen auch mehrere Ehrungen und Beförderungen. Der Feuerwehrmusikzug Gifhorn unter Leitung von Holger Horn begleitete die Versammlung musikalisch.

Frühzeitige Planungen für neue Drehleiter

„Unsere Mannschaften und Gerätschaften müssen immer funktionieren, bei jedem Wetter und zu jeder Tagezeit“, so Küllmers einleitende Worte. Der langersehnte Feuerwehrbedarfsplan ist erstellt und der Ist-Zustand wird analysiert. Das Soll-Konzept wird daraus erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Politik. Finanzielle Mittel sind zurückgestellt und können dann eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang sagte Bürgermeister Matthias Nerlich: „In absehbarer Zeit braucht die Feuerwehr eine neue Drehleiter, wir müssen frühzeitig planen“.

Zuwachs von elf Mitgliedern

Den Tätigkeitsbericht gab der stellvertretende Stadtbrandmeister Uwe Reuß. Die Stadt hat 377 aktive Feuerwehrleute – davon sind 62 Frauen –, erfreulich ist ein Mitgliederzuwachs von elf. Die Altersabteilung hat 112 Mitglieder. Trotz der insgesamt 489 Einsätze war das Jahr verhältnismäßig ruhig. Belastend waren vier Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, die 66 Einsätze wegen angebranntem Essen und 16 Fehlalarme. Reuß lobte den guten Ausbildungsstand aller fünf Feuerwehren der Stadt. Über 100 Lehrgänge auf Stadt- und Kreisebene sowie 25 in der Landesfeuerwehrschule besuchten die Feuerwehrleute.

Berichte aus den fünf Wehren

Im Anschluss berichteten die fünf Ortsbrandmeister von den Ereignissen in ihren Wehren. So hob Maik Schaffhauser die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Gifhorner Feuerwehr hervor. „Die dreieinhalb Jahre Vorbereitung haben sich ausgezahlt. Wir haben von allen Seiten nur Lob gehört“, waren seine Worte. Schaffhauser bemängelte, dass nicht einmal ein Drittel der beantragen Lehrgänge zugeteilt wurden. Für Gamsen hob Matthias Kretschmar den hohen Stellenwert der Jugend- und Kinderfeuerwehr hervor. Die Altersgruppe unterstützt an vielen Stellen die Aktiven. In Neubokel ist der Mannschaftstransportwagen das Sorgenkind, berichtete Bastian Biermann. In Wilsche war mit 15 Einsätzen ein ruhiges Jahr, beim Unwetter lagen nut wenige Bäume auf den Straßen, erläuterte Jürgen Schacht. Marco Brandt zeigte sich erfreut, dass in Kästorf acht Bürger der Einladung zum Schnupperdienst folgten, von denen jetzt vier als Quereinsteiger dabei sind. Am 30 Jahre alten Tanklöschfahrzeug nage der Zahn der Zeit. Für die Stadtjugendfeuerwehr berichtete Diana Schrader dass die Höhepunkte das Zeltlager am Tankumsee und der Besuch des Tropicana waren.

Beförderungen und Ehrungen

Zum Hauptbrandmeister befördert wurde Maik Schaffhauser, zu Hauptlöschmeistern Bastian Biermann und Dennis Misselhorn, zum Oberlöschmeister Alexander Olech, zu Löschmeistern Stefan Heinemann, Marc Dannheim und Marcus Fehlhaber.

Geehrt wurden Martin Schneider, Uwe Michel, Diana Schrader und Bastian Biermann.

Eingesetzt wurde Silvia Remus als Stadtjugendfeuerwehrwartin mit ihren Stellvertretern Dirk Schulz und Jan-Christian Sottke. Neue Stadtkinderfeuerwehrwartin ist Lena Schorsch.

Von Bernd Behrens

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