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Gifhorn Stadt Gifhorner Polizei warnt vor Betrug: Angebliche Microsoft-Mitarbeiter rufen an
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Gifhorner Polizei warnt vor Betrug: ​Angebliche Microsoft-Mitarbeiter rufen an

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15:18 29.09.2021
Vorsicht Betrug: Die Gifhorner Polizei warnt vor angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die derzeit anrufen, um Fernwartungssoftware auf Computer zu spielen, um so an Kontodaten zu gelangen.
Vorsicht Betrug: Die Gifhorner Polizei warnt vor angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die derzeit anrufen, um Fernwartungssoftware auf Computer zu spielen, um so an Kontodaten zu gelangen. Quelle: Julian Stratenschulte dpa
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Meinersen

Diese Woche riefen bereits zweimal angebliche Microsoft-Mitarbeiter bei Familien in der Samtgemeinde Meinersen an. Bei beiden Fällen sollten sich die Geschädigten an den Computer setzten und anschließend weitere Anweisungen ausführen. Glücklicherweise fielen die Angerufenen nicht auf den Betrug herein, sodass kein Schaden entstand. Das teilte am Mittwoch die Polizei in Meinersen mit.

Die Anrufer sprachen schlechtes Englisch und riefen sowohl von einer Festnetz- als auch von Handynummern an. Diese Masche ist perfide, aber bereits der Polizei bekannt: Die Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei und bieten ihre Hilfe an. Dazu müsse eine Fernwartungssoftware installiert werden. Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen.

Doch es gibt Schutz gegen diese Masche, betont Polizeisprecher Christoph Nowak. Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich also ein Servicemitarbeiter melden, ohne dass darum gebeten wurde, sollen die Angerufenen einfach den Hörer auflegen. „Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten wie PayPal heraus. Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware“, erklärt Nowak.

Von OTS