Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Mühlen-Quartier: Geht’s noch im Winter los?
Gifhorn Gifhorn Stadt Mühlen-Quartier: Geht’s noch im Winter los?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 08.11.2019
Millionen-Projekt: Für das geplanten Mühlen-Quartier an der Ise gab’s auch im Oktober noch einmal eine Drucksondierung des Bauareals. Quelle: Mühlen-Quartier
Gifhorn

Kosten von mehr als neun Millionen Euro und eine einmalige Lage: Das neue Mühlen-Quartier an der Ise, das die Investoren um das Gifhorner Baugeschäft Ernst-Bau mit Geschäftsführer Dirk Reuß Anfang Dezember 2018 präsentierten, erweist sich als planungs- und vorbereitungsintensiv. Trotzdem ist ein Baustart in diesem Winter nicht ausgeschlossen.

Denkmal und Neubau

Unter dem Motto „Altes erhalten und Neues erschaffen“ sehen die bisherigen Planungen in den Gebäudekomplexen aus denkmalgeschütztem Fachwerk und Neubau unter anderem ein Wohnquartier mit 14 Eigentumswohnungen und auch Büro- und Praxisflächen in einem zu vermietenden Office-Quartier vor.

Drucksondierung

„Natürlich hätten auch wir uns einen rascheren Start gewünscht, doch es ist ein großes Projekt – viele Details sind im Vorfeld zu beachten“, sagt Reuß. „Wir arbeiten derzeit die rechtlichen Randbedingungen des Bebauungsplanes ab“, geht der Firmenchef auf den Ist-Stand ein. Nachdem bereits im Juli Bagger anrückten, um den Baugrund zu untersuchen und alte Fundamente entfernt haben, hätte es jetzt noch einmal eine statische Untersuchung des 3500 Quadratmeter großen Areals gegeben. „Im Oktober fanden so genannte Drucksondierungen statt – bis zu einer Tiefe von 20 Metern“, erläutert Reuß. Diese Maßnahme sei notwendig gewesen. „Schließlich bauen wir im ufernahen Bereich.“

Gründungskonzept

„Derzeit feilen wir weiter am Gründungskonzept – wenn alle erforderlichen Randbedingungen erfüllt sind, wollen wir umgehend loslegen“, schließt Reuß einen Baustart im Winter nicht aus. Voraussetzung: Das Wetter spielt mit. Bereits im Juli hatte Reuß – er geht das Vorhaben gemeinsam mit seinem Geschäftspartner David Reitz an – darauf hingewiesen, dass „unter Umständen das Gründungskonzept noch einmal angepasst werden muss“. Reuß verwies damals auf einen bereits gestellten Bauantrag und eine Teilgenehmigung.

Großes Interesse

Das Interesse der Gifhornerinnen und Gifhorner an dem Projekt sei nach wie vor groß, versichert Reuß, Mitgesellschafter der Mühlenquartier GbR. „Die angebotenen Eigentumswohnungen sind verkauft oder reserviert“, so der Firmenchef. Zahlreiche Vormerkungen gebe es inzwischen auch für Büro-Quartiere – unter anderem direkt an der Adenauer-Straße.

Einzelquartiere

Das Mammut-Projekt gliedert sich in mehrere Einzelquartiere. Im denkmalgeschützten Mühlengebäude sollen auf vier Geschossen Büroflächen entstehen. Jede Etage bietet 200 Quadratmeter Nutzfläche. Turbinen und Technikraum der alten Mühle werden erhalten. An diesen Komplex gliedert sich der Neubau an. Auf vier Ebenen entstehen 14 Eigentumswohnungen – zwischen 70 und 180 Quadratmeter groß. Balkone bieten einen unverbaubaren Ise-Blick. Gesamtnutzfläche: 1400 Quadratmeter.

Silo mit Skybar

Das dritte Quartier ist der ehemalige Silo. Im unteren Bereich sind Lagermöglichkeiten geplant. Auf dem Silo soll eine zweigeschossige Glas-Stahl-Konstruktion Platz für ein „besonderes Café, ein Restaurant mit Weitblick oder eine Skybar“ bieten – per Lift erreichbar. Das vierte Quartier entsteht auf dem Areal des früheren Kiebitz-Marktes an der Adenauer-Straße. Ein viergeschossiger Neubau, der auf Ständern steht und so Raum für überdachte Parkplätze bietet, soll ebenfalls Büro- und Praxisräume aufnehmen. Gesamtnutzfläche: 1200 Quadratmeter. Ein vorhandenes Gebäude, in dem sich Wohnungen und eine Versicherung befinden, bleibt erhalten und wird in das Gesamtensemble integriert.

Planer des Mühlen-Quartiers an der Ise ist der Gifhorner Architekt Holger Hörmann.

Von Uwe Stadtlich

Mal laut, mal leise, mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad: Die Jugendlichen von Fridays for future Gifhorn setzen ihren Klimaprotest fort – am Freitag mit einer Mahnwache in der Innenstadt. Bei einer der nächsten Aktionen wird es dann sehr traurig.

08.11.2019

Von Gifhornern für Gifhorner: Nach diesem Motto gibt es beim Weihnachtsmarkt erstmalig die „Gute Bude“. Und neue Ideen für 2020 gibt es auch schon.

08.11.2019

Das Unser Aller Festival im Landkreis Gifhorn geht 2020 in die dritte Runde. Das Programm steht – mit dabei sind unter anderem die Spider Murphy Gang, Radio Doria, Jon Flemming Olsen und Roland Jankowsky. Schon bald beginnt der Vorverkauf.

08.11.2019