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Gifhorn Stadt So könnte die Fußgängerzone attraktiver werden
Gifhorn Gifhorn Stadt So könnte die Fußgängerzone attraktiver werden
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09:00 23.10.2019
Steht vor Veränderungen: Die Fußgängerzone in der Gifhorner Innenstadt. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Das Herzstück der Gifhorner Innenstadt steht offenbar vor einem Wandel. Im Rathaus spricht man schon von „Fußgängerzone 2.0“. Dort bewertet die Verwaltung auch gerade eine Masterarbeit der TU Braunschweig zu diesem Thema. Es kommt wohl etwas ins Rollen.

Zur Haushaltsklausur vor zwei Jahren sprach die Ratsmehrheit aus CDU und Grünen bereits das Vorhaben an, die Fußgängerzone attraktiver zu gestalten. Inzwischen ist das wohl etwas weiter gekommen. Stadtsprecherin Annette Siemer bestätigt auf Nachfrage der AZ zum Stand der Dinge: „Wir sind unter anderem mit dem Einzelhandel (Citygemeinschaft), der WiSta, Mitarbeitern aus allen Bereichen der Verwaltung, der Tourismus GmbH und dem Aller-Ohre-Verband dazu im Gespräch.“

Masterarbeit im TU-Institut über Gifhorns Fuzo

Im Sommersemester habe das Institut für Städtebau der TU Braunschweig eine Masterarbeit mit dem Thema „Fußgängerzone in Gifhorn“ erarbeitet, so Siemer. „Diese wird zurzeit im Haus bewertet.“

Bessere Verweilqualität, aber weiterhin Platz für Veranstaltungen wie Altstadtfest und Oldtimermeile: Die Stadt tüftelt gerade an Ideen, die Gifhorner Fußgängerzone umzugestalten.

Darüber hinaus erarbeite die Stadtplanung gerade eine Gesamtanalyse als Basis für die Entwicklung eines Leitbildes und eines Maßnahmenkonzeptes. Auch das Mobilitätskonzept 2030 habe die Fußgängerzone und ihre „Tore“ Schillerplatz und Weinbergtor im Blick.

Stadt hält sich noch bedeckt

„Es gibt zahlreiche Ideen hinsichtlich der Umgestaltung der Fußgängerzone, die im Fachbereich Stadtplanung entwickelt wurden“, sagt Siemer. Gibt es konkrete Beispiele? In die Karten lässt sich das Rathaus noch nicht blicken. „Da man sich noch mitten im Entwicklungsprozess befindet, sind diese Ideen weder innerhalb der Verwaltung noch mit der Politik abgestimmt.“

Digitalisierung ist ein Thema

Nur so viel steht fest: „Die Fußgängerzone soll in der Zukunft mehr Verweilqualität bekommen, aber weiterhin als Veranstaltungsort gut nutzbar sein“, fasst Siemer das Ziel zusammen. Auch die Digitalisierung spielt dabei eine Rolle. Mit dem Freifunk-WLan sei da ein Anfang gemacht.

Viele Konzepte in Arbeit

Die Stadtverwaltung hat auf dem Weg in die Zukunft Gifhorns einige Baustellen. Die Rathaus-Fachleute erstellen gerade Sportstättenentwicklungsplan, Feuerwehrbedarfsplan, Mobilitätskonzept und Radverkehrskonzept. Demnächst kommen noch Landschaftsplan und Potenzialstudie zu Fließgewässern des Aller-Ohre-Verbandes hinzu, die in das Stadtentwicklungskonzept einfließen sollen.

Quartiermanagement für die Südstadt

Ebenso ein neues Quartiermanagement für die Südstadt. Was muss sich der Bewohner darunter vorstellen? Konkrete Beispiele nennt Siemer auch hier noch nicht: „Im Rahmen der Planungen zur Nachverdichtung und des Verkehrsentwicklungsplanes Mobilitätskonzept 2030 ist die Idee entstanden, ein Modellquartier zu entwickeln, fit für Klimaschutzziele und zukunftsfähige Mobilität. Auch hier befinden wir uns noch mitten im Entwicklungsprozess.“

Von Dirk Reitmeister

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