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Gifhorn Stadt Sporthalle Flutmulde: Sanierung startet im Mai
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13:18 16.01.2020
Mammut-Projekt: Die Sanierung der Sporthalle Flutmulde startet im Mai und kostet mehr als fünf Millionen Euro. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
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Gifhorn

Es ist das teuerste und aufwändigste Bauprojekt, dass die Stadt Gifhorn in diesem Jahr angeht: Im Frühjahr fällt der Startschuss für die Sanierung der Sporthalle Flutmulde. Mehrere Millionen werden in das Vorhaben investiert – der Sportbetrieb in der Halle ist fast ein ganzes Jahr nicht möglich.

Sperrung bis 2021

„Die Sanierung der Sporthalle Flutmulde wird voraussichtlich im Mai 2020 beginnen und soll im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein“, geht Stadtsprecherin Annette Siemer auf den Zeitplan ein. „Während der Bauzeit bleibt die Sporthalle komplett gesperrt“, so Siemer. Eine Inbetriebnahme der Sporthalle „mit temporären Einschränkungen“ sei voraussichtlich erst ab Anfang Februar 2021 wieder möglich. Das Vorhaben kostet viel Geld: Nach Abschluss der aktuellen Haushaltsberatungen werden für die Sanierung insgesamt 5.8 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Die Stadt Gifhorn saniert ab Frühjahr 2020 die Sporthalle in der Flutmulde. Mehr als 5,8 Millionen Euro sind für das Vorhaben veranschlagt. Das Projekt wird erst im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein.

Viele Einzelprojekte

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fachfirmen gibt’s in den kommenden Monaten viel zu tun: Das Mammut-Projekt umfasst die Dachsanierung von Sporthalle und Nebengebäuden sowie den Austausch von Fenstern und Außentüren von Sporthalle und Nebengebäuden. „Im Innenbereich werden Sporthalle inklusive Tribüne und Geräteräume, Regieraum, Lehrer- und Sportlerumkleiden, Sanitärbereich, Anbau, Gerätelagerraum sowie das behindertengerechte Besucher-WC modernisiert“, geht Siemer auf Details ein.

Dämmung erneuern

Die Dachsanierung des Nebengebäudes beinhalte unter anderem eine neue Dacheindeckung und Dachdämmung sowie die Erneuerung der Regenentwässerung, so Siemer. Außerdem würden die Kehle zwischen Sanitärtrakt- und Hallendach durch ein Pultdach überspannt und es werde die Glaspyramide über dem Foyer geschlossen.

Fenster und Türen

„Die Fenster zum Tribünengang wurden bereits 2015 ausgetauscht, jetzt erfolgt der Austausch aller Außentüren – ausgenommen eine Notausgangstür von 2018“, sagt Siemer Auch am Nebengebäude würden alle Fenster und Außentüren ausgetauscht.

Sanierung Innenbereich

Weitere Arbeiten, die bis 2021 auf der Agenda stehen Es werden Brandmeldeanlage, Elektroinstallation, Beleuchtungs- und Sicherheitsbeleuchtungsanlage erneuert und es wird eine neue Durchsagenanlage für Wettkämpfe, Schulbetrieb und Amok-Alarmierung installiert. „Die Heizungsanlage wird auf den neuesten Stand gebracht, die Warmwasseranlage erneuert und auch W-Lan für den Hallenbereich eingerichtet“, kündigt die Stadtsprecherin an.

Heizkörper und Licht

Gearbeitet wird auch im Regieraum sowie in Lehrer- und Sportler-Umkleiden: Die Erneuerung des Fußbodenbelages, der Austausch der Innentüren, die Erneuerung der Fenster in Lehrerumkleiden und Regieraum, der Austausch der Beleuchtung in LED-Leuchten sowie eine neue Be- und Entlüftung und auch neue Heizkörper inklusive Leitungen stehen an.

Moderner Sanitärtrakt

Modernisiert für auch der in die Jahre gekommene Sanitärbereich der 30 Jahre alten Halle: In den Waschräumen und Toiletten werden die Wand- und Bodenfliesen erneuert, es werden neue Sanitärobjekte und Trennwände eingebaut, die Beleuchtung wird durch LED-Leuchten ersetzt und es werden die Be- und Entlüftung sowie die Heizkörper inklusive Leitungen erneuert.

Teure Sanierung

Sanieren ist teurer als neu bauen: Die 2012 eröffnete Sporthalle Nord in Gamsen hat lediglich vier Millionen Euro gekostet.

Von Uwe Stadtlich

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