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Gifhorn Stadt Brauhaus wird Kirche: Viele hielten das für einen Aprilscherz
Gifhorn Gifhorn Stadt Brauhaus wird Kirche: Viele hielten das für einen Aprilscherz
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00:19 15.02.2019
Party war einmal: Aus dem Brauhaus wird bald das Gemeindezentrum der Freien Christengemeinde. Quelle: Maren Kiesbye (Archiv)
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Gifhorn

„Das Brauhaus war ein gastronomisches Aushängeschild für die Stadt – ich bedauere sehr, dass es nun nicht mehr weiter geht“, zeigt sich der Dehoga-Vorsitzende betroffen. Er habe erst aus der AZ vom Eigentümer-Wechsel erfahren.

Für Jüngere gibt’s keine Alternative

Stilvoll eingerichtete Räumlichkeiten und eine Nutzfläche, die sich insbesondere für größere Partys geeignet habe: Damit sei es nun vorbei, sagt Schega-Emmerich. „Besonders für jüngere Leute gibt’s nun keine echte Alternative – ein Armutszeugnis für eine 43.000-Einwohner-Stadt“, beklagt der Dehoga-Chef die neue Situation.

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Auch die bevorstehende Schließung des Ratsweinkellers – Ende Juni ist es soweit – sieht Schega-Emmerich mit großer Sorge. „Es wird schwer einen Nachfolger für Hans-Jörg Bosch zu finden, der auf dem gleichen Niveau kocht“, glaubt der Dehoga-Vorstand.

Problem für Landesverbandstag

Das Aus für Brauhaus und Ratsweinkeller stellt Armin Schega-Emmerich auch als Dehoga-Vorstand vor große Probleme. „Beide Einrichtungen hatten wir in den Ablauf für den Landesverbandstag der Dehoga-Niedersachsen eingeplant, der im Oktober in Gifhorn stattfindet“, so Schega-Emmerich.

Einladungen und Stadtpläne – Ratsweinkeller und Brauhaus waren als Tagungsstätten ausgewiesen – seien für die 350 Delegierten und Gäste bereits gedruckt worden. „Nun müssen wir umstricken und relativ zeitnah andere Lösungen finden“, muss der Dehoga-Vorsitzende einen Teil des Programms komplett überarbeiten.

Von Uwe Stadtlich

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