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Gifhorn Stadt Brauhaus-Aus: Kirchengemeinde ist offen für Gifhorner Events
Gifhorn Gifhorn Stadt Brauhaus-Aus: Kirchengemeinde ist offen für Gifhorner Events
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00:22 22.02.2019
Auch künftig offen für alle: Die Freie Christengemeinde will Gifhornern weiter die Möglichkeit zur Nutzung des Veranstaltungsortes bieten. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Nachdem die Freie Christengemeinde Gifhorn (FCG) den geplanten Brauhaus-Kauf öffentlich gemacht hatte (AZ berichtete exklusiv), bezogen SPD-Fraktion und Stadtverwaltung Position. Bürgermeister Matthias Nerlich verwies auf einen notwendigen Nutzungsänderungsantrag und sprach von einem „sehr komplexen Vorhaben“. Viele Gifhorner zeigten Unverständnis und befürchteten, das Brauhaus falle damit als Veranstaltungsort weg.

Einvernehmliche Lösung

„Wir bleiben ganz entspannt, es gibt einen klaren Fahrplan – und das machen wir jetzt so“, verweist Kraus auf ein Treffen mit Nerlich und Mitarbeitern der Bauordnung am Mittwoch im Rathaus. „Selbstverständlich muss das Ganze baurechtlich geprüft werden, denn wir wollen mit Verwaltung und Politik gut zusammen arbeiten“, macht Krauss deutlich, dass es der FCG um eine einvernehmlich Lösung gehe.

„Bedarf der Stadt im Blick“

„Wir haben dabei auch den Bedarf der Stadt im Blick“, verweist der FCG-Seelsorger darauf, dass die Gemeinde gerne die Nutzung des Brauhauses in Sachen Gastronomie und Veranstaltungszentrum beibehalten wolle. „Es soll eine Situation entstehen, bei der alle Seiten Gewinner sind“, verspricht Krauss.

Salsa-Abende und Landfrauen-Treffen

Salsa-Abende, Musik-Events, Vorträge oder Treffen der Landfrauen: Krauss bietet Interessierten an, mit der FCG in Kontakt zu treten, um über zukünftige Veranstaltungen zu sprechen. Einen Kontakt habe es auch schon mit Dehoga-Chef Armin Schega-Emmerich gegeben. „Wir haben das Brauhaus als Tagungsort für den Dehoga-Landesverbandstag angeboten“, so Krauss.

Mit dem Gifhorner Bürgermeister soll zudem darüber gesprochen werden, wie eine Nachnutzung des bisherigen Gemeindezentrums in der Pyritzer Straße aussehen kann.

Nutzungsänderungantrag: Was steckt dahinter?

Ein Nutzungsänderungsantrag sei ein ganz normales Verwaltungsverfahren, geht Bürgermeister Matthias Nerlich auf das Projekt Kirche im Brauhaus ein. Es gehe nicht um eine Verhinderung dieses Vorhabens. So ein Antrag müsse immer dann gestellt werden, wenn die geplante Nutzung von der genehmigten Nutzungsart eines Gebäudes abweiche und andere Vorschriften zu beachten seien, ergänzt Stadtsprecherin Annette Siemer.

Formaler und verwaltungsinterner Vorgang

„Bei der Nutzungsänderung handelt es sich um ein baurechtliches Verfahren – also ein rein formaler und verwaltungsinterner Vorgang, der im Fachbereich Bauordnung bearbeitet und nicht in den politischen Gremien behandelt wird“, so Siemer. Das mache deutlich, dass es hier nicht darum gehe, „etwas zu verhindern“. Vielmehr werde ein Antrag allein nach baurechtlichen Kriterien geprüft. Fristen gebe es bei der Antragstellung nicht. „Die veränderte Nutzung darf jedoch erst erfolgen, wenn die Bauaufsichtsbehörde grünes Licht gegeben hat“, erläutert Siemer.

Bauzeichnung und Betriebsbeschreibung

Eine Nutzungsänderung müsse vom Bauherrn/Eigentümer beantragt werden. Darin müsse der Antragsteller unter anderem neben Bauzeichnungen auch eine Betriebsbeschreibung und einen Parkplatznachweis einreichen. „Bei der Entscheidung ob eine Nutzungsänderung möglich ist oder nicht, ist auch eine bauplanungsrechtliche Beurteilung von Relevanz“, sagt die Stadtsprecherin.

Von Uwe Stadtlich

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