Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Weinbergtor als Gifhorner „Schlüsselprojekt“
Gifhorn Gifhorn Stadt Weinbergtor als Gifhorner „Schlüsselprojekt“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 24.11.2019
„Weinbergtor“: Für die Stadt ist es ein „Schlüsselprojekt“ der Zukunft. Jetzt befasst sich die Politik mit dem Thema. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Die Stadtverwaltung hat die Verkehrsentwicklung der Zukunft fest im Blick. Dem Knotenpunkt Lüneburger Straße/Am Weinberg/Celler Straße fällt dabei eine besondere Rolle zu. Eine Veränderungssperre zum BebauungsplanWeinbergtor“ soll die Politik jetzt auf den Weg bringen.

Bauvorhaben werden zurückgestellt

Bereits am 19. September fasste der Verwaltungsausschuss den Aufstellungsbeschluss, der am 9. Oktober bekannt gemacht worden ist. „Auf dieser Basis können Bauvorhaben, die mit den Zielen der Planung nicht vereinbar sind, zunächst für ein Jahr zurückgestellt werden“, informiert die Verwaltung in einer Vorlage für den Stadtplanungsausschuss am 25. November.

Diese Rolle spielt das Mobilitätskonzept

Und darum geht’s: Im Rahmen der bisherigen Beratungen zum Mobilitätskonzept Gifhorn 2030 wurde ins Auge gefasst, dass der nördliche Randbereich zur Innenstadt ein Schlüsselprojekt zur Verbesserung der verkehrstechnischen und städtebaulichen Situation bilden soll. Dabei setzt die Stadt auf die Mitarbeit von Experten: Nähere Einzelheiten sollen durch eine verkehrstechnische Untersuchung geklärt werden, die zugleich als Grundlage für den BebauungsplanWeinbergtor“ dienen soll. Das Planverfahren kann sich über einen längeren Zeitraum als ein Jahr hinziehen, schätzt die Stadt

Politik empfiehlt Veränderungssperre

Um eine Gefährdung des „Schlüsselprojekts“ durch andere und private Vorhaben nicht zu gefährden, möchte die Verwaltung auf Nummer sicher gehen: Sie empfiehlt der Politik, vorsorglich einen Beschluss über eine Veränderungssperre zu fassen. Die entsprechende Satzung gilt für zwei Jahre und kann im Einzelfall bei Bedarf verlängert werden. „Somit können eventuelle Fehlentwicklungen während des Bauleitplanverfahrens rechtssicher vermieden werden“, steht für die Stadt fest.

Neubebauung regeln

In der Begründung der Vorlage wird’s konkreter: In städtebaulicher Hinsicht gehe es darum, „dem nördlichen Eingangsbereich zur Innenstadt eine angemessene räumliche Fassung zu geben und mögliche Nutzungen für eine Neubebauung zu regeln“. Für den Knotenpunkt strebt die Stadt eine sinnvolle Lösung an, denn einerseits ist der Verkehrsraum aktuell recht großzügig dimensioniert, weil es sich ehemals um den Verlauf der Bundesstraße 4 handelte. Andererseits ist der Seitenraum auf der westlichen Straßenseite sehr schmal und im aktuellen Querschnitt für den Fahrradverkehr nicht geeignet.

Was verändert werden könnte

Die Stadt will diesen Zustand ändern: Im Rahmen der bisherigen Überlegungen zum Verkehrsentwicklungsplan „Mobilitätskonzept 2030“ ist dieser Bereich als Schlüsselprojekt für eine Neugestaltung von Verkehrsräumen und zugleich als „Eingangstor“ zur Innenstadt benannt. Unter anderem denken die Fachleute darüber nach, einen direkten Zugang von der Lüneburger Straße zum Alten Friedhof zu realisieren und damit eine Verknüpfung der heute parkartigen Anlage mit benachbarten Freiräumen und Fußwegverbindungen herzustellen.

Barrierefreiheit angedacht

„Derzeit gibt an dieser Stelle nur eine Treppe und die ist nicht barrierefrei“, weiß Stadtsprecherin Annette Siemer. Idee sei es darum, einen barrierefreien Weg zu schaffen. Es gebe derzeit jedoch noch keinen konkreten Plan darüber, an welcher Stelle diese Verbindung in Richtung Alter Friedhof geführt werden soll, so Siemer.

Von Uwe Stadtlich

Der Gifhorner Weihnachtsmarkt beginnt am Mittwoch. Eisbahn und Märchentage gehören wieder zum Programm. Aber es gibt auch Neues.

24.11.2019

Hannah aus der Nähe von Gifhorn wurde geschlagen und gestalkt. Der AZ berichtet sie, was sie ertragen musste und wie sie der häuslichen Gewalt endlich entkam.

24.11.2019

Winterzauber in Winkel: Elf Aussteller sorgten für vorweihnachtliche Stimmung. Da gab es schönste Deko, Skulpturen, die mit der Kettensäge geschnitzt wurden und einen echten Märchen-Engel.

24.11.2019