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Gifhorn Stadt Vornehmer Kulturabend: So war der Artistokraten-Auftritt in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Vornehmer Kulturabend: So war der Artistokraten-Auftritt in Gifhorn
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08:59 15.12.2019
„Also sprach Zarathustra“: Die Artistokraten präsentierten Richard Strauß in ungewöhnlicher Orchestrierung. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Die Artistokraten, eine Artisten- und Künstlertruppe aus Berlin, sorgten am Freitagabend für außergewöhnliche Unterhaltung in der Gifhorner Stadthalle.

Das Unterhaltungskonzept der Artistokraten ist eigenwillig, erinnert an den Nouveau Cirque und bietet eine gelungene Mischung aus Tanz, Akrobatik und Musik, dabei immer intensiv mit den Zuschauern interagierend.

Jonglage geht auch mit mehr als drei Bällen, und ein Trapez passt sogar in den Großen Saal der Gifhorner Stadthalle – wenn auch nur knapp. Die Artistokraten hatten aber noch viel mehr auf Lager.

Das Publikum war im Großen Saal zum Drei-Gänge-Dinner geladen und wurde dabei glänzend unterhalten. Die Artistokraten, in höfisch-barocker Tracht ganz in Weiß, zogen auf die Bühne zu den Klängen von Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“, gespielt auf Trommel, mit Glockenspiel und Ukulele. Jonglieren lässt sich nicht nur mit drei Bällen, sondern vier, fünf, sogar sechs Bälle flogen nach flottem Syrtaki-Rhythmus durch die Luft.

Das passt so eben gerade noch

Atemberaubend zeigte sich die Darbietung am Trapez, das so eben noch Platz hatte im Großen Saal, für die so leicht scheinenden Verknotungen und geschmeidigen Entwirrungen des Artisten.

Mal anzüglich, mal witzig, mal voller Klamauk präsentierten die Artistokraten sich auf ebenfalls vollkommen weiß gestalteter Bühne als Sahnetorten, Transvestiten mit viel Glitzer auf dem Einrad oder als lebende Geschenke. Perücken braucht es dabei nicht, denn auf einem kahlen Herrenkopf lässt sich wunderbar Akrobatik vollführen, sogar einhändig, was das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinriss. Viel Applaus auch bei der Nummer mit dem Brett auf ein bis vier überaus wackligen Rollen, was zu artistischen Höchstleistungen führte.

Die Zutaten des Abends

Der Abend war eine gelungene Mischung aus abwechslungsreicher Unterhaltung, mal versponnen, mal komisch, mal skurril, und dabei voll sprühender Freude am eigenen Spiel.

Von Stephanie Dorer

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