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Gifhorn Stadt Von Wahlkämpfern und Vandalen: Ständig werden Plakate zerstört
Gifhorn Gifhorn Stadt Von Wahlkämpfern und Vandalen: Ständig werden Plakate zerstört
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00:23 26.05.2019
Mehrere Parteien sind betroffen: In Gifhorn wurden Wahlplakate zerstört. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Am Wochenende war es in der Innenstadt wieder so weit: Zahlreiche Wahlplakate liegen zerfetzt am Boden oder flattern verkehrt herum an den Masten. AfD-Chef Stefan Marzischewski-Drewes hat nach „der Vandalismus-Orgie“ 50 zerfledderte Wahlplakate an den Hindenburgstraße – nicht einmal die Nähe zur Polizeiinspektion habe die Unbekannten abgeschreckt – Allerstraße und am Stadthallen-Kreisel gezählt. Der städtische Bauhof habe inzwischen allein in diesem Wahlkampf mehr als 400 AfD-Plakate aufsammeln müssen.

20 bis 30 Plakate

Eine Anzeige sei aufgenommen, bestätigte Polizeisprecher Thomas Reuter auf AZ-Nachfrage. Er spricht von etwa 20 bis 30 Wahlplakaten. Eine genaue Zahl sei schwer zu schätzen: „Da liegen nur noch Fetzen.“ Auch Braunschweiger Straße und Südstadt seien betroffen.

„Das haben wir bei jeder Wahl“

Entlade sich immer mehr Zerstörungswut an Wahlplakaten? Das mag Reuter nicht bestätigen. Es gebe keinen erkennbaren Trend. Farbschmierereien und Zerstörungen: „Das haben wir bei jeder Wahl.“ Es sei auch nicht allein die AfD betroffen. „Die CDU ist genauso gebeutelt“, so Reuter, der auch Fraktionschef der CDU im Rat der Stadt ist. Ständig seien Wahlkampfteams unterwegs, um nachzuplakatieren. Ebenso betroffen seien Die Linken.

Straftatbestand

Das Beschmieren oder Beschädigen von Wahlwerbung gilt als Straftatbestand. „Es ist Sachbeschädigung“, sagt Reuter. In der Regel ahnde es die Justiz mit Geldstrafen. Dazu müsse man aber einen Täter haben. Entweder man erwische diese auf frischer Tat oder habe Zeugen: „Ansonsten ist es sehr schwer, jemanden dingfest zu machen.“

Von Dirk Reitmeister

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