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Gifhorn Stadt Viel Applaus für das Stück „Wie im Himmel“
Gifhorn Gifhorn Stadt Viel Applaus für das Stück „Wie im Himmel“
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14:00 02.12.2019
Wie im Himmel: Das emotionsgeladene Stück bekam in der Gifhorner Stadthalle viel Applaus. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Viel Beifall erntete das emotionsgeladene Gastspiel des Altonaer Theaters „Wie im Himmel“ in der Stadthalle. Sicher musste Axel Schneider bei der Adaption des gleichnamigen Films von Kay Pollak Abstriche machen. Um alle Wendungen der Geschichte zu verstehen, war die Kenntnis des Films nicht von Nachteil. Doch das hervorragend besetzte Ensemble überzeugte gesanglich und darstellerisch.

Wer den Film kannte, war etwas im Vorteil, aber das vom Altonaer Theater gezeigte Stück „Wie im Himmel“ kam mit seinen vielen emotionalen Elementen gut an beim Gifhorner Publikum.

Einige Klippen

Der Stardirigent Daniel Daréus zieht sich nach einem Zusammenbruch in sein Heimatdorf zurück. Doch die erhoffte Ruhe findet er in der schwedischen Provinz nicht. Nach anfänglichem Zögern übernimmt Daniel den Chor der ländlichen Gemeinde. Seine Methode, den „eigenen Ton“ zu finden, irritiert zunächst die Sängerinnen und Sänger. Und bevor der Chor bei einem renommierten Wettbewerb teilnehmen kann, hat er einige Klippen zu umschiffen.

Ungewöhnliche Gemeinschaft

In der kleinen Dorfgemeinschaft schwelt mancher Konflikt. Sei es in der Ehe des bigotten Pfarrers oder bei den zarten Banden, die sich zwischen Lena und Daniel entwickeln. Nicht jedem ist es recht, dass der charismatische Musiker die Chormitglieder musikalisch wie persönlich zu einer großartigen Gemeinschaft zusammenschweißt. In dieser Gemeinschaft finden auch Außenseiter wie der behinderte Tore seinen Platz. Der Chor bringt eine Musik hervor, die die Menschen verbindet und eine große Kraft entwickelt.

Das Publikum verfolgte gespannt das Zusammenwachsen des Chores und genoss die Gesangsnummern wie „Gabriellas Song“. Die Botschaft des Nachmittags: Der Glaube an die befreiende Kraft der Musik berührte die Gifhornerinnen und Gifhorner. So stimmten sie am Ende gerne in den Leonard Cohen Klassiker „Halleluja“ mit ein.

Von Elga Eberhardt

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