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Gifhorn Stadt Verletzte Polizisten nach Prügelei im Flüchtlingscamp und Randale im Klinikum
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Gifhorn: Verletzte Polizisten nach Prügelei im Flüchtlingscamp und Randale im Klinikum

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11:24 06.09.2020
Verletzte Polizisten: Bei einer Schlägerei im Flüchtlingscamp wird ein Beamter getreten, im Helios-Klinikum beißt ein Randalierer eine Polizistin. Quelle: Karl-Josef Hildebrand/dpa
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Gifhorn

Im Flüchtlingscamp Ehra-Lessien kam es am Samstagabend zu einer Prügelei zwischen zwei Bewohnern, der Sicherheitsdienst alarmierte um 21.30 Uhr die Polizei. Als diese vor Ort eintrifft und den Sachverhalt aufnimmt, schlägt unvermittelt ein bis dahin unbeteiligter 21-jähriger Bewohner der Unterkunft auf eine weitere Person ein. Als die Polizei ihn und den alkoholisierten und aggressiven Verursacher der ersten Auseinandersetzung in Gewahrsam nimmt, tritt Letzterer einen der Polizeibeamten und verletzt diesen hierdurch leicht an der Hand. Beide Männer kommen in Polizeigewahrsam, die Beamten leiten Verfahren wegen des Widerstands gegen Vollzugsbeamte und Körperverletzung ein.

24-jähriger Randalierer landet im Polizeigewahrsam

Um 23.12 Uhr bittet die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Gifhorn um Unterstützung, da ein zuvor eingelieferter Patient unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol randaliere. Die eintreffenden Polizeibeamten bringen den 24-Jährigen unter Kontrolle und fixieren ihn, damit die notwendigen Behandlungen im Klinikum erfolgen können. Dabei finden sie Betäubungsmittel und stellen diese sicher. Gegen 2.30 Uhr kann sich der Beschuldigte aus seiner Fixierung lösen und beginnt erneut zu randalieren. Hierbei beschädigt er die Einrichtung und Gerätschaften im Behandlungsraum und muss erneut durch Polizeibeamte unter Kontrolle gebracht und fixiert werden. Er beißt einer Polizeibeamtin in einen Finger und verletzt sie dabei. Als der Beschuldigte morgens aus dem Klinikum entlassen werden soll, weigert er sich zu gehen und beginnt erneut zu randalieren. Daraufhin wird er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ihn erwarten unter anderem Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Von der AZ-Redaktion