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Gifhorn Stadt Unabhängige unterstützen Matthias Nerlich
Gifhorn Gifhorn Stadt Unabhängige unterstützen Matthias Nerlich
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06:00 18.04.2019
Unterstützen den Bürgermeisterkandidaten Matthias Nerlich: (.l.) Meike Pollack, Jürgen Völke und Andreas Katsch-Herke von der ULG. Quelle: Christina Rudert
Gifhorn

„Und das ist nicht nur unsere Meinung, sondern die aller Unabhängigen in der Stadt“, betonen die Drei.

Die Diskussion, ob sie Jürgen Völke aufstellen oder nicht, wurde über einen längeren Zeitraum geführt. „Aber ich bin gerne Ortsbürgermeister von Kästorf, und Matthias Nerlich ist 14 Jahre jünger als ich – das wäre nicht so das richtige Zukunftspaket, wenn ich kandidiert hätte“, meint der 61-jährige Völke. Außerdem „macht Nerlich den Job gut“. Die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass der Umgang kollegial sei, „wir können Dinge unproblematisch umsetzen“.

Wunsch ist Wiederwahl

„Wir würden uns eine Wiederwahl wünschen“, bekräftigt Meike Pollack, die sich selbst als „größte Kritikerin Nerlichs vor sieben Jahren“ bezeichnet. „Ich hatte ihm damals abgesprochen, dass er sich mit Verwaltungsangelegenheiten auskennt.“ Zu Unrecht, wie sie heute sagt.

Auch Katsch-Herke findet: „Nerlich ist bürgernah, er nimmt alle mit.“ Ein uneingeschränktes Loblied wollen die Unabhängigen allerdings nicht auf den Amtsinhaber singen, „wir sind durchaus auch kritisch“, betont Pollack und erinnert daran, „dass wir gerade erst den Haushalt abgelehnt haben“.

Eigene Themen setzen

Sie wollen aber auch eigene Themen setzen. „Das dringendste Thema ist die Stadtentwicklung“, meint Völke. Gifhorn hat etwa 42.000 Einwohner, die Frage sei, „inwieweit wir die Stadt weiter entwickeln können und wollen“, sagt Pollack.

Die Devise dürfe nicht einfach „Weiterwachsen“ heißen, immerhin gehe es ja auch um die Infrastruktur, die einer wachsenden Bevölkerung angepasst werden muss. „Das ist teuer“, argumentiert Katsch-Herke. Als eine Aufgabe sieht Völke daher „die Stärkung der Dörfer“, zum Beispiel durch ordentliche Anbindung in Form des öffentlichen Nahverkehrs und die Gestattung der Hinterbebauung auf den oft riesigen Grundstücken. Und eine Rückbesinnung auf die Notwendigkeit der regionalen Landwirtschaft.

Neue Homepage

Neu gestaltet ist die Homepage: „Wir hatten vorher Blau und Weiß als Farben, aber wir wollen uns deutlicher von der AfD abgrenzen“, erklärt Pollack die Entscheidung für das Grau-Blau als neue Farbe, das Logo ist bewusst einfach und modern gestaltet.

Von Christina Rudert

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