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Gifhorn Stadt Wie ein Tandem die Senioren mobiler macht
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15:25 11.09.2019
Allzeit gute Fahrt: Dank großzügiger Spenden hat das Christinenstift jetzt ein Therapie-Tandem. Quelle: Jörg Rohlfs
Gifhorn

Schön für Bewohner und Mitarbeiter: Dank Spenden wurde im Alten- und Pflegeheim Christinenstift ein Tandem-Fahrrad angeschafft: „Dadurch können wir den Aktionsradius unserer Bewohner erweitern“, freut sich Antje Fischer, Leiterin des Sozialdienstes der Einrichtung.

Elektroantrieb und Beckengurt

10 000 Euro hat das Gefährt des niederländischen Therapiefahrrad-Herstellers vanraam der Modellreihe Fun2Go mit allem Drum und Dran gekostet. Es verfügt über einen Elektroantrieb mit Anfahrhilfe und zwei nebeneinander montierte Sitze mit Rückenlehnen. Der Fahrer sitzt links. Der rechte Sitz ist zur Seite drehbar für leichteres Platz nehmen. Ein Beckengurt ist ebenfalls verbaut.

Beifahrer im Blick

Festhalten kann sich der Mitfahrer an einer starren Lenkstange. Seine Füße können in den Pedalschalen fixiert werden. Wählbar sind drei Funktionsweisen den Antriebs rechts: Freilauf, fest und aktiv mittreten. „Dank der nebeneinander angebrachten Sitze hat der Fahrer immer einen Blick auf seinen Beifahrer“, erklärt Fischer den Vorteil des Bauprinzips, das auch die Möglichkeit eines munteres Schwätzchens der beiden Fahrenden begünstigt.

Ausflug endete am Poller

Wegen der beiden Sitze nebeneinander baut das Therapie-Tandem naturgemäß breiter als ein herkömmliches, was bei Touren auf dem Einrichtungsgelände und drumherum kein Problem darstellt. Ein Ausflug in Richtung Mühlenmuseum und Schlosssee endete aber auch schon mal an einem Poller, der den Weg versperrte.

„Macht wirklich Spaß“

In Diensten gestellt wurde das Tandem im Christinenstift vorm Sommerfest. Seitdem werden die Mitarbeiter des Sozialdienstes in dessen Handhabung geschult: „Und es macht wirklich Spaß damit zu fahren“, meint Fischer ebenso wie Ortrud Camehl, eine der ehrenamtlichen Helferinnen des Altenheims, die bei der Präsentation des Rads auf dem Fahrersitz Platz nahm und mit Bewohnerin Erika Kotschik eine Proberunde drehte.

„Ich bin immer und viel Fahrrad gefahren. Aber seit dem Schlaganfall geht es nicht mehr“, berichtet die 85-Jährige, die seit sechs Jahren im Christinenstift lebt. Ihre Bilanz als Mitfahrerin fällt positiv aus: „Also mir hat’s gefallen.“ Und Heimleiter Michael Möller weiß: „Das Interesse an dem Rad unter den Bewohnern ist groß. Es wird sich etablieren.“

Spenden machen’s möglich

Die Anschaffung erst möglich gemacht haben Spenden: Je die Hälfte des Kaufpreises wurden auf gebracht von der Butting-Stifung sowie der Aktion Das Goldene Herz. Und deshalb stellten am Ende der Tandem-Präsentation Mitarbeiter des Christinenstifts fürs Foto mit Großbuchstaben das Wort „D-A-N-K-E“.

Von Jörg Rohlfs

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